Landesaktionsplan: Abgabefrist bis 9. November verlängert

Mittels Fragebogen können Menschen mit Behinderungen jetzt über ihre guten und schlechten Erfahrungen berichten

Salzburger Landeskorrespondenz, 02.11.2018
 

(LK)  Hindernisse im Alltag, fehlende Gleichbehandlung und Verbesserungsvorschläge, Erfahrungen in allen Lebensbereichen wie zum Beispiel Arbeit, Wohnen, Verkehr und Gesundheit – darüber können Menschen mit Behinderungen in Form eines Fragebogens berichten. Die Frist zur Einreichung wurde bis 9. November verlängert. Das gibt Sozialreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn bekannt.

„Die Fragebögen werden einzeln ausgewertet und in den Landesaktionsplan eingearbeitet“, so Schellhorn. „Dieser direkte Befragungsprozess ist ein wichtiges Instrument, um Menschen mit Behinderungen aktiv einzubeziehen. Es sind bereits zahlreiche Rückmeldungen bei uns eingetroffen. Je mehr Erfahrungen, Wünsche und Ideen mitgeteilt werden, desto zielorientierter können wir darauf reagieren.“

Motto: „Nichts über uns ohne uns“

Der Landesaktionsplan ist ein Fahrplan zur Inklusion und zur gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Das Motto lautet: „Nichts über uns ohne uns". Das ist auch einer der Grundsätze der UN-Behindertenrechtskonvention. Das bedeutet, dass Menschen mit Behinderungen in die Planungen zur Umsetzung der UN-Konvention aktiv einbezogen werden und diese selber mitgestalten.

Online-Fragebogen in leichterer Sprache

Der Fragebogen steht unter www.salzburg.gv.at/befragung in leichterer Sprache zur Verfügung. Der ausgefüllte Fragebogen kann per E-Mail an beatrice.stadel@salzburg.gv.at oder per Post an Beatrice Stadel, Land Salzburg, Abteilung Soziales, Referat 3/05 Behinderung und Inklusion, Fanny-von-Lehnert-Straße 1, 5020 Salzburg, geschickt werden. LK_181102_51 (grs/jus)

Medienrückfragen: Johanna Jenner, Büro LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, Mobil: +43 664 8565718, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum