Unkomplizierte Variante für Radiologie-Patienten im Pinzgau gesichert

Stöckl: Kassenradiologische Leistungen in Zell am See fixiert

Salzburger Landeskorrespondenz, 31.10.2018
 

(LK)  Zur Sicherstellung einer dauerhaften Lösung für die radiologische Versorgung im Pinzgau wurde heute bei Gesundheits- und Spitalsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl ein Runder Tisch abgehalten. Mit dabei: Vertreter der Stadtgemeinde Zell am See, des Tauernklinikums, der Salzburger Ärztekammer, der Salzburger Gebietskrankenkasse sowie der Gesundheitsabteilung des Landes.

„Alle Beteiligten waren sich einig, dass die seit 22. Oktober bestehende Zwischenlösung mit der wieder geöffneten radiologischen Praxis in Zell am See ein erster erfolgreicher Schritt im Sinne der Pinzgauer Patientinnen und Patienten war und bis zum 1. April 2019 in dieser Form aufrechterhalten werden soll. Bis dahin wird eine gemeinsame Abklärung erfolgen, in welche Richtung es mit der radiologischen Versorgung im Pinzgau geht und wie eine Dauerlösung ausschauen kann. Diesbezüglich werden die rechtlichen Grundlagen dafür erörtert und die Rahmenbedingungen abgesteckt“, teilte Stöckl nach dem Runden Tisch mit.

Leistungen unkompliziert und unbürokratisch in Anspruch nehmen

Erfreulich für Stöckl: Salzburger Gebietskrankenkasse und Salzburger Ärztekammer haben sich darauf geeinigt, für die Zeit der Übergangsphase von der Sonderverrechnungsbefugnis Gebrauch zu machen und ein Direktverrechnungsabkommen für die ehemalige „Ordination Silli“ abzuschließen. „Damit können die Patientinnen und Patienten diese Ordination wie jene eines Kassenarztes aufsuchen und die Leistungen unkompliziert sowie ohne Bürokratieaufwand in Anspruch nehmen“, so Stöckl. LK_181031_52 (grs/mel)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum