Grenzwert für Feinstaub wird auch heuer wieder eingehalten

Zu warmer und trockener November / Stickstoffdioxidwerte leicht abgenommen / Aktueller Luftgütebericht

Salzburger Landeskorrespondenz, 07.12.2018
 

(LK) Zu Beginn der kalten Jahreszeit rückt die Belastung mit Feinstaub wieder in den Vordergrund. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird jedoch der Grenzwert für Feinstaub auch heuer wieder eingehalten werden. Das geht aus dem aktuellen Monatsbericht zur Luftgüte für November 2018, erstellt vom Referat Immissionsschutz des Landes, hervor.

Streusplitt von den Straßen, Heizen und Inversionswetterlage, bei der die untere Luftschicht von der oberen abgeschirmt wird, lassen die Feinstaubwerte während der kalten Jahreszeit wieder ansteigen. Da aber heuer bisher nur elf Überschreitungstage auf dem Salzburger Rudolfsplatz registriert wurden und das Immissionsschutzgesetz-Luft bis zu 25 Überschreitungstage pro Jahr erlaubt, wird der Grenzwert auch heuer wieder eingehalten werden. In Salzburg wurde er letztmalig im Jahr 2011 überschritten.

Feinstaubwerte durchschnittlich

Die Feinstaubwerte im November entsprachen dem langjährigem Durchschnitt. Witterungsbedingt gab es Ende November im Salzburger Zentralraum leicht erhöhte Werte. An allen Messstellen wurde dabei allerdings der Grenzwert eingehalten.

Deutlicher Rückgang von Stickstoffdioxid an der A10

Die Monatsmittelwerte von Stickstoffdioxid (NO2) haben gegenüber November 2017 leicht abgenommen. Auffallend war vor allem der deutliche Rückgang um rund 20 Prozent an der A10 Tauernautobahn gegenüber den Sommermonaten. Dies lässt sich auf den Wegfall des Urlaubsreiseverkehres zurückführen.

Auch November zu warm und zu trocken

Meteorologisch gesehen reiht sich der November nahtlos in die zu warmen Monate ein. Die Lufttemperaturen lagen um 0,8 bis 2,8 Grad Celsius über den Mittelwerten des Vergleichszeitraumes 1981 bis 2010. Der November war zu trocken, wobei die Niederschlagsmengen von vier Prozent in Krimml bis 58 Prozent in Tamsweg im langjährigen Vergleich reichten. Die Sonnenstunden erreichten 95 bis 164 Prozent der Klimamittelwerte.

Mehr dazu kann auf der Webseite des Landes abgerufen werden. LK_181207_50 (grs/sab)

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