Regisseur auf vielen Bühnen

Erste Ausstellung über Fürsterzbischof Max Gandolph im Salzburger Dommuseum

Salzburger Landeskorrespondenz, 10.12.2018
 

(HP)  Unter dem Titel „Regisseur auf vielen Bühnen“ wurde am Wochenende die Sonderausstellung „Fürsterzbischof Maximilian Gandolph von Kuenburg“ im Dommuseum eröffnet. Für Landeshauptmann Wilfried Haslauer die Möglichkeit, „auf das vielschichtige Portrait Fürsterzbischof Gandolphs und seine Zeit zu schauen. Es ist ein aufschlussreicher Blick in den Rückspiegel über große Kulturleistungen von damals.“

Gandolphs Wahl zum Erzbischof von Salzburg jährt sich heuer zum 350. Mal. Die 19 Jahre seiner Regentschaft von 1668 bis 1687 stellen einen besonders markanten Abschnitt der Landesgeschichte dar. Zahlreiche Bauten in Stadt und Land tragen sein Wappen – von der Kuenburgbastei der Festung Hohensalzburg über die Hofbibliothek in der Neuen Residenz bis zur Wallfahrtskirche Maria Plain und dem Stift Seekirchen am Wallersee. Die Ausstellung im Nordoratorium ist die erste über Max Gandolph und stellt in vier Abschnitten den Menschen, Politiker, Mäzen und Erzbischof in den Mittelpunkt.

Modernisierer mit Schattenseiten

Fürsterzbischof Gandolph, Graf von Kuenburg, war „nach den Maßstäben seiner Zeit ein Modernisierer, zum Beispiel der staatlichen Verwaltung und als bedeutender Stifter und Errichter von Kirchenbauten. Aber der Glanz seines Wirkens wird durch die Schattenseiten seiner Regentschaft, wie Verfolgungen und Hinrichtungen, erheblich getrübt“, so Haslauer. LK_181210_52 (grs/mel)

Medienrückfragen: Christian Pucher, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 662 8042-2325, Mobil: +43 664 88719098, E-Mail: christian.pucher@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum