Weltmeisterliche Gastgeber

Haslauer: GroƟfamilie Walchhofer als Top-Touristiker in Zauchensee

Salzburger Landeskorrespondenz, 14.12.2018
 

(LK) Michael Walchhofer (43), den kennt jeder. 2003 wurde er in St. Moritz Abfahrtsweltmeister, mittlerweile leitet er als Vizepräsident die Geschicke des Österreichischen Skiverbandes. Aber die Walchhofers, also der ganze Familienclan rund um Michael und seinem Bruder Rupert, das sind auch Tourismus-Profis mit Leib und Seele - seit 50 Jahren und über Generationen. Dazu gratuliert heute Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

„Ohne die Tourismusbetriebe der Walchhofers wäre Zauchensee nicht Zauchensee, da bin ich mir sicher. Höchste Professionalität und unbändiger Leistungswille, beides sowohl im Sport als auch in der Wirtschaft unverzichtbare Eigenschaften, prägen die Betriebe des Brüderpaars sowie der ganzen Familie. Die Entwicklung seit dem Jahr 1968 ist wirklich beeindruckend und verdient großen Respekt“, unterstreicht Landeshauptmann Wilfried Haslauer anlässlich des 50ers.

Als Gast zum Familienmitglied werden

Die Brüder Rupert und Michael Walchhofer jedenfalls verfolgen mit ihren Familien dieselbe erfolgreiche Philosophie: „Unsere Hotels, die Betriebe, das ist unser Zuhause. Hier ziehen wir unsere Kinder groß, schließen Freundschaften. Wir heißen den Gast willkommen und verabschieden ihn als Teil der Familie.“ Zusammen mit ihren Frauen Ingrid und Barbara führt genau diese Einstellung zum Erfolg, dessen Grundstein der Großvater legte. Und auch für die nächste Gastgeber-Generation ist gesorgt. Rupert hat mit Stefanie (17), Theresa (13) und Andreas (10) drei Kinder. So wie Michael, der mit Hannah (16) sowie den Zwillingsbrüdern Patrick und Mathias (13) die Zukunft gesichert weiß.

Alles begann mit Gasthof und Jugendheim

1968 begann die touristische Geschichte der Walchhofers mit einem Gasthof und einem Jugendheim. Viele Meilensteine führten zu den aktuell drei erfolgreichen Betrieben: das Familienhotel Zauchenseehof, das Hotel Zauchensee Zentral und seit einigen Jahren das Sporthotel Walchhofer. Dazu kommt die Weltmeister-Skischule, die Peter Walchhofer führt.

Jeder zog seine eigene Spur

„Der Großvater legte den Grundstein, die Eltern bauten Stück für Stück aus. Wir wuchsen zwischen Landwirtschaft, Gastronomie und Skischule auf. Da möchte man meinen, der Weg ist vorgegeben, aber jeder von uns zog seine eigene Spur“, drückt es Michael Walchhofer skifahrerisch aus. Ihm und seinen Bruder Rupert ist wichtig: „Verstellen müssen wir uns nicht, wir sind wir“ und die Familie unterstreicht: „Viele Puzzleteile ergeben ein Ganzes, dazu gehören Eltern, Lebenspartner und Kinder, aber auch unsere Mitarbeiter.“ Alles stimmte, so wurden aus dem Handwerker (Rupert) und dem Skistar (Michael) Gastgeber mit Herzblut.

Mit dem Skigebiet mitgewachsen

So wie die Walchhofers mit der Zeit gehen, tut es auch das Skigebiet in das die Hotels eingebettet sind. Vor 50 Jahren gab es hier acht Pistenkilometer und zirka 15.000 Wintersportler. In der vergangenen Saison waren es 74 Pistenkilometer und 540.000 Gäste. Damals wurden 1.500 Skifahrer pro Stunde bergwärts befördert, heute sind es 26.700. LK_181214_70 (mel/kg)

Medienrückfragen: Christian Pucher, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 662 8042-2325, Mobil: +43 664 88719098, E-Mail: christian.pucher@salzburg.gv.at

Redaktion: Melanie Hutter/Landes-Medienzentrum