Land investiert kräftig in Tauernklinikum-Standort Zell am See

Neubau bringt Verbesserungen für Patienten, Pflegeschüler und Mitarbeiter

Salzburger Landeskorrespondenz, 03.01.2019
 

(LK)  Nicht nur der Tauernklinikum-Standort Mittersill steht im Jahr 2019 ganz im Zeichen des Um- und Neubaus, auch am Tauernklinikum-Standort Zell am See wird wieder gebaut und investiert. In das Projekt werden insgesamt rund 10,7 Millionen Euro fließen, die vom Land beziehungsweise vom SAGES (Salzburger Gesundheitsfonds) aufgebracht werden.

„Damit geht die Modernisierung unserer Spitäler auch im Jahr 2019 weiter und wir stellen die entsprechenden Gelder dafür zur Verfügung“, unterstreicht Gesundheitsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Stöckl.

Neubau entsteht

Bei der Tauernklinik Zell am See entsteht ein Neubau für medizinische und nichtmedizinische Bereiche. Das Gebäude wird direkt an den Bestand angeschlossen und ist als Rohbau bereits jetzt bis zum 2. Obergeschoß errichtet. Nun hat sich allerdings ein zusätzlicher dringender Flächenbedarf ergeben, der durch die Errichtung eines weiteren Obergeschoßes gelöst wird.

Verwaltung ebenfalls im Haus

„Das zusätzliche dritte Obergeschoß ermöglicht jetzt die Verlegung der Verwaltung auf betriebsinterne Flächen, wobei alle Verwaltungsfunktionen und die Direktionen zusammengeführt werden. Dadurch können Verwaltungsabläufe optimiert und notwendige Raumressourcen im klinischen Bereich gewonnen werden. Zugleich bietet sich die Chance, die Gesundheits- und Krankenpflegeschule auf einen gemeinsamen Standort zusammenzuführen“, erklärt Gesundheits- und Spitalsreferent Stöckl, nachdem die Regierung bereits grünes Licht für dieses Projekt gegeben hat.

Neues Labor

Auch das Labor, das vor mittlerweile mehr als 20 Jahren errichtet und seither weder erneuert noch saniert wurde, wird in den neuen Bauteil verlegt. „Das hat den Vorteil, dass den heutigen technischen Anforderungen Rechnung getragen werden kann. Und durch die Auslagerung des Labors stehen die frei werdenden Flächen für eine Adaptierung des Ambulanzbereiches zur Verfügung. Damit können die Wege für die Patienten optimiert werden“, so Stöckl.

Schulklassen bereits Ende 2019 fertiggestellt

Damit keine Übergangslösungen für das Verwaltungs- und Schulgebäude errichtet werden müssen, wird dem Innenausbau der Verwaltungsflächen und Schulklassen zeitlich der Vorzug gegeben. Dieser soll bereits Ende des Jahres 2019 fertig sein. Bei der Endoskopie ist es dann im Frühjahr 2020 soweit, das Labor soll im Herbst 2020 fertig sein. LK_190103_10 (ram/mel)

Medienrückfragen: Harald Haidenberger, Büro LH-Stv. Christian Stöckl, Tel.: +43 662 8042-3311, Mobil: +43 664 8921060, E-Mail: harald.haidenberger@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum