Salzburgs Müllberge werden kleiner

Mehrweg statt Einweg / 2019 bringt ein neues Abfallwirtschaftsgesetz

Salzburger Landeskorrespondenz, 03.01.2019
 

(LK)  Seit 1. Jänner ist im gesamten Bundesland das Mehrweggebot im Salzburger Abfallwirtschaftsgesetz in Kraft. „Eine der wesentlichen Neuerungen ist, dass wir künftig die Müllberge bei Großveranstaltungen reduzieren können. Getränke in Wegwerf-Plastikgeschirr auszugeben, ist nicht mehr erlaubt“, so Landeshauptmann-Stellvertreter und Umweltreferent Heinrich Schellhorn.

Hier kann viel an Abfall eingespart werden. Bislang wurden zwei bis drei Plastikbecher pro Person bei einer Veranstaltung gezählt. Das sind bei 5.000 Besuchern bereits 15.000 Becher, die nun nicht mehr im Müll landen und eingespart werden. „Wenn man bedenkt, dass wir in Salzburg rund 10.000 Veranstaltungen pro Jahr haben, war das eine dringend notwendige Maßnahme, die nun in Kraft tritt“, ist Schellhorn überzeugt.

Weitere Maßnahmen kommen

In diesem noch jungen Jahr werden weitere Maßnahmen ausgearbeitet. Schellhorn betont und bringt es auf den Punkt: „Unser Ziel lautet: Abfall vermeiden, denn die wachsenden Müllberge sind das größte Problem der Salzburger Abfallwirtschaft und natürlich für die Umwelt und Lebensqualität insgesamt. Wir wollen deshalb eine Recyclinggesellschaft statt den Entsorgungsnotstand.“ LK_190103_10 (ram/mel)

Medienrückfragen: Johanna Jenner, Büro LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, Mobil: +43 664 8565718, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum