Keine Verschnaufpause für Einsatzkräfte und Winterdienst

Haslauer: Salzburg hält in diesen Tagen zusammen / Gemeinsam Schneesituation meistern

Salzburger Landeskorrespondenz, 07.01.2019
 

(LK)  Die rekordverdächtigen Schneemengen verlangen Salzburgs Einsatzkräften und Straßenerhaltern derzeit Höchstleistungen ab. „Lawinenwarnkommissionen, Bergretter, Bundesheer, Polizei, Feuerwehr, Rotes Kreuz und die Winterdienste von Land, Gemeinden und Asfinag arbeiten rund um die Uhr für unsere Sicherheit. Wir konnten die Herausforderungen bislang gemeinsam sehr gut meistern“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

 

Salzburg halte in diesen Tagen zusammen, doch bleibt die Lage angespannt. Haslauer appelliert an die Bevölkerung, sich weiterhin vernünftig zu verhalten und überflüssige Fahrten zu vermeiden.

Ausgewählte Daten und Fakten

  • 700 bis 800 ehrenamtliche Mitglieder der 90 Lawinenwarnkommissionen schätzen die Lage im ganzen Land laufend ab und treffen kurzfristig Entscheidungen.

  • Bis jetzt waren insgesamt 71 Feuerwehren bei 289 Einsätzen mit 1.586 Mann im Einsatz.

  • 1.500 einsatzfähige Bergretter stehen bereit, 500 weitere Helfer übernehmen organisatorische und logistische Aufgaben.

  • Vier Lawineneinsatzzüge des Bundesheeres in Hochfilzen, Tamsweg, St. Johann im Pongau und Saalfelden sind in Rufbereitschaft. Ein Zug besteht aus bis zu 32 Soldaten.

  • 180 Landes-Mitarbeiter stehen für den Räum- und Streueinsatz der 1.400 Kilometer Landesstraßen mit bis zu 50 Lastwagen und Unimogs mit Pflügen, Streugeräten und –fräsen zur Verfügung.

Es bleibt heikel

Auch wenn heute die Neigung zu spontanen Lawinen abnimmt: Es herrscht nach wie vor Warnstufe 4 auf der fünfstufigen Lawinenwarnskala. Im Lauf der Woche wird sich die Situation wieder deutlich zuspitzen. Nach einer Niederschlagspause kommt morgen, Dienstag, die nächste Kaltfront mit Sturm (um 80 km/h) und Neuschnee.

Aktuelle Informationen online

Unter www.lawine.salzburg.at ist eine Übersicht über die aktuelle Lage zur Lawinensituation im Bundesland zu finden. Infos der örtlichen Lawinenwarnkommissionen zu Straßensperren bietet die Landes-Website unter www.salzburg.gv.at/lawinenregional. LK_190107_60 (sm/jus)

Mehr zum Thema

Medienrückfragen: Christian Pucher, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 662 8042-2325, Mobil: +43 664 88719098, E-Mail: christian.pucher@salzburg.gv.at.

Redaktion: Landes-Medienzentrum