Professionelle, ortskundige Teams

Seit Tagen sind die Lawinenwarnkommissionen im Dauereinsatz / Sicherheit aller stets im Mittelpunkt

Salzburger Landeskorrespondenz, 15.01.2019
 

(LK) Alles im grünen – oder aktuell vielleicht treffender – weißen Bereich. In den aktuell mit Fahrzeugen nicht erreichbaren Orten im Land haben Einheimische und Gäste zumeist kein Problem mit der derzeitigen Situation. Dank der professionellen Arbeit der Lawinenwarnkommissionen steht die Sicherheit aller stets im Mittelpunkt.

Bei der Entscheidung, ob und wann Straßen gesperrt beziehungsweise wieder geöffnet werden, spielen die Empfehlungen der örtlichen Lawinenwarnkommissionen eine wichtige Rolle.

Haslauer: „Großartige Arbeit“

„Die rund 700 Mitglieder in den 90 Lawinenwarnkommissionen in Salzburg leisteten bisher großartige Arbeit. Die hohe Expertise verbunden mit jahrelanger Erfahrung ist Garant für die hoch professionelle und verantwortungsvolle Tätigkeit zur Gewährleistung größtmöglicher Sicherheit. Ich bedanke mich sehr herzlich, für den wirklich tollen Einsatz und das ehrenamtliche Engagement zum Wohle der Menschen“, unterstreicht Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Sicherheit steht an erster Stelle

„Die derzeitige Situation ist für uns nicht ungewöhnlich: Wir kennen Zeiten mit viel Schnee. Die Sicherheit für Einheimische und Gäste steht bei uns immer an erster Stelle. Bei der Einschätzung der Lage ist es für mich als Bürgermeister eine sehr große Hilfe, dass ich mich auf das Fachwissen der Profis in der Kommission verlassen kann“, betont Alois Hasenauer, Bürgermeister von Saalbach-Hinterglemm, der sich nicht vorstellen kann, „ohne die Einschätzung dieser Experten auszukommen“.

Ehrenamtliche, die rund um die Uhr bereit sind

„Für uns ist die Arbeit der Lawinenwarnkommission mit ihren bestens geschulten Kräften unheimlich wichtig. Sie bildet die Grundlage für die Entscheidung, ob eine Straße gesperrt werden muss oder nicht oder ob für einzelne Häuser oder Siedlungsteile Gefahr besteht“, so der Unkener Bürgermeister Hubert Lohfeyer: „Es ist großartig, dass es diese Ehrenamtlichen gibt, die in Zeiten wie diesen quasi rund um die Uhr Gewehr bei Fuß stehen.“ In Unken wird die Lage derzeit mehrmals pro Tag beurteilt, im Notfall wird auch noch zwischendurch eine Einschätzung angefordert. „Dabei unterstützen uns auch externe Experten, etwa von der ZAMG oder der Wildbach- und Lawinenverbauung.“

„Das ist einfach gewaltig“

Peter Loitfellner aus Rauris ist überzeugt: „Wir hier haben das Riesenglück, dass wir eine erfahrene Mannschaft und eine Super-Mischung aus bergerfahrenen Leuten und unterschiedlichen Berufsgruppen in der Kommission haben, die jeden Winkel im Tal kennt. Und in den abgelegeneren Gemeindeteilen unterstützen uns auch die Hüttenwirte. Somit haben wir immer die aktuellsten Infos - das ist einfach gewaltig!“, bringt es der Ortschef auf den Punkt, was viele denken. Außerdem betont Loitfellner, dass die Kommissions-Empfehlungen für ihn als Bürgermeister „die Absicherung sind, die man braucht und ohne die eine fundierte Entscheidung überhaupt nicht möglich wäre.“

„Darauf kann ich mich absolut verlassen“

Und auch Johann Rohrmoser, sein Kollege aus Großarl, bestätigt: „Für uns als Wintersportgemeinde mit einem großen Skigebiet sind die Kommissionen eines der wichtigsten Instrumente überhaupt. Wir hier haben ein sehr gutes Team, das seit Jahren einen ausgezeichneten Job macht und perfekt arbeitet. Und darauf kann ich mich absolut verlassen!“ LK_199115_20 (kg/mel)

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