Türen und Herzen geöffnet

Nach fünf Jahren DomQuartier liegen die Besucherzahlen über den Erwartungen

Salzburger Landeskorrespondenz, 17.01.2019
 

(HP) Das DomQuartier Salzburg (DQS) wird im Mai fünf Jahre alt. Jährlich konnten rund 120.000 Besucher verzeichnetet werden. Dieser Wert liegt über den Erwartungen und Prognosen, das DomQuartier ist damit eines der bestbesuchten Museen in Salzburg.

Der Initiator dieses einzigartigen Museumsprojektes, Landeshauptmann Wilfried Haslauer zeigte sich heute erfreut darüber, „dass das nach rund neun Jahren Arbeit fertiggestellte DomQuartier im Herzen der Salzburger Altstadt ein Erfolg geworden ist. Mein Ziel war damals, Salzburg auch als Museumsstandort international noch bekannter zu machen. Deshalb habe ich die Erstellung eines Museumsleitplanes in Auftrag gegeben, der im März 2006 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.“

Salzburgs Kulturgeschichte erzählen

Den Rahmen bildeten drei große Erzählthemen "Salzburgs Aufstieg zur Macht" (Festung Hohensalzburg), "Himmel und Erde in einer Hand" (Dom-Residenz-Komplex) und "Mythos Salzburg" (Neuaufstellung des Salzburg Museums).

Rundgang stellt bauliche Einheit wieder her

Es ist heute wieder selbstverständlich, dass die Einheit des Domplatzes auch im Inneren der ihn umgebenden Gebäude wiederhergestellt ist und eine durchgängige Begehbarkeit von Residenz, Dom, Langem Gang, Wallistrakt und Franziskanerkirche möglich ist. Der Rundgang stellt die bauliche Einheit wieder her, die lange Mittelpunkt des Landes und sichtbarer Ausdruck der Macht der Fürsterzbischöfe und der kulturellen und wirtschaftlichen Blüte des Fürsterzbistum Salzburg war. Großartige Sonderausstellungen mit zahlreichen Kooperationspartnern haben Salzburgerinnen und Gästen den Blick in die Sammlung Rossacher (2014), Rembrandts Produktionsprozess (2016), Werke, die wegen der Vermögensauseinandersetzung wieder nach Salzburg zurückgekehrt sind (2017) und Erlesenes aus der Kunstkammer Würth (2018) ermöglicht.

Mehr als ein Museum

Neben dem barocken Gesamtkunstwerk und den Kunstschätzen aus den reichen Kunstsammlungen des Landes, der Erzdiözese und der Erzabtei St. Peter bot das DQS seit 2014 im Sinne seines Leitspruchs „Mehr als ein Museum" ein facettenreiches Programm mit 30 Sonderausstellungen. Dabei setzte das Haus verstärkt auf seine Kernkompetenz, den Barock, sowie auf unmittelbare Themen und Inhalte des Rundgangs und der Sammlungen. In den raumübergreifenden Schauen kam ein weiterer Kerngedanke des DomQuartiers, die Verbindung der einzelnen Institutionen in gemeinsamen sinnfälligen Ausstellungsprogrammen, zum Tragen. Für Geschäftsführerin Elisabeth Resmann bleibt aber noch viel zu tun: „Wir haben noch viele Ideen für unsere noch so junge Institution." So soll eine adäquate Eingangssituation geschaffen werden, die eine große Shop-und Kassalösung umfasst.

Ausstellung zu Erzherzog Ludwig Viktor

Fortgesetzt wird bereits heute Abend mit der Eröffnung der Ausstellung „Erzherzog Ludwig Viktor. Kaiser Franz Josephs jüngster Bruder und sein Schloss Kleßheim“ durch Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf. "Erzherzog Ludwig Viktor war Bauherr, Mäzen, Freund, Gastgeber und vor allem Salzburger. Der Alte Markt trug zwischen 1873 und 1927 seinen Namen und bis heute gibt es eine Ludwig-Viktor-Gasse.“ Die Ausstellung bietet erstmals Salzburg-bezogene Details aus Ludwig Viktors Biografie und präsentiert kostbare Kunstwerke aus seinem Nachlass, die Eigentum von Stadt und Land Salzburg sind. Sie ist bis 30. Juni in der Residenzgalerie Salzburg im DQS zu sehen. LK_190117_61 (sm/ram)

Medienrückfragen: Christian Pucher, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 662 8042-2325, Mobil: +43 664 88719098, E-Mail: christian.pucher@salzburg.gv.at; Katharina Wimmer, Büro Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf, Tel. +43 662 8042-2600, Mobil: +43 664 1278655, E-Mail: katharina.wimmer@salzburg.gv.at.

Redaktion: Landes-Medienzentrum