So gar nicht auf dem Holzweg

Internat Winklhof mit Holzbaupreis ausgezeichnet / Architektonische Meisterleistung

Salzburger Landeskorrespondenz, 01.02.2019
 

(LK) Mit ihrem Internat ganz aus Vollholz wurde die Landwirtschaftliche Fachschule (LFS) Winklhof gestern mit dem Holzbaupreis ausgezeichnet. „Wir freuen uns riesig. Das ist wirklich eine tolle Auszeichnung und Anerkennung für diese architektonische Meisterleistung“, sind sich Landesrat Josef Schwaiger und Direktor Georg Springl einig.
 


Die Jury war sich bei der Vorauswahl sicher: Das Internat besticht nicht nur mit seinem optischen Auftritt, sondern auch mit dem ressourcenschonenden Umgang. „Die Landwirtschaftliche Fachschule Winklhof geht hier als gutes Beispiel voran und zeigt den Schülern, was mit Holz alles machbar ist. Ganz nach dem Motto: Lernen für das Leben mit Holz. Die jungen Leuten sollen wieder das Bewusstsein für den Werkstoff entwickeln“, ist Rudolf Rosenstatter, Obmann des Vereins proHolz, vom Gesamtkonzept überzeugt.

Das erste Haus ganz aus Holz

Die Fassade aus Tanne, Fenster aus Lärchenholz, Böden und Türen aus Kernesche, Möbel aus Fichte und Zirbe. „Es ist das erste Haus in Salzburg, das ganz aus Holz hergestellt wurde. Das Treppenhaus, ja sogar der Liftschacht“, erklärt Landesrat Schwaiger und Direktor Springl ergänzt: „Die Kleiderschränke in den Zimmern sind beispielsweise ganz bewusst aus Zirbe hergestellt.“ Mit ihren ätherischen Ölen wirkt „die Königin unter den Bäumen“ nicht nur beruhigend, sondern bekämpft auch Motten und Ungeziefer.

Wohnen wie daheim

Charlotte hat den Zweig Pferdewirtschaft gewählt. Sie wohnt bereits seit knapp drei Jahren in ihrem Zimmer ganz aus Holz. „Es ist einfach so gemütlich, man fühlt sich wie daheim und es riecht auch immer so gut“, ist die 17-Jährige vom natürlichen Baustoff aus dem Wald überzeugt. Auch Rupert fühlt sich als selbsternannter „Holzwurm“ im positivsten Sinne des Wortes in seinem Zimmer wohl: „Von klein auf habe ich immer schon mit Holz gewerkt, es hat einfach eine ganz besondere Ausstrahlung“ so der angehende Landwirt. LK_190201_30 (jus/mel)

Medienrückfragen: Martin Wautischer, Büro Landesrat Josef Schwaiger, Tel.: +43 662 8042-2700, Mobil: +43 664 3122368, E-Mail: martin.wautischer@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum