Neue Ausbildung an der HAK Hallein

„Industrial Business“ startet im Herbst / Enge Kooperation mit Unternehmen aus der Region

Salzburger Landeskorrespondenz, 04.02.2019
 

(LK)  Die Trends der Zukunft frühzeitig erkennen und auf die Chancen sowie Notwendigkeiten des Standorts reagieren: Genau das macht die HAK Hallein mit dem neuen Schulzweig „Industrial Business“. Im Land Salzburg sind viele Industriebetriebe angesiedelt. Die Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Technik erfordert hochqualifiziertes Personal, das vernetzt und fächerübergreifend agiert – und nun auch in der Region ausgebildet wird.

Als einzige kaufmännische Schule in Salzburg hat die HAK Hallein einen Schulzweig konzipiert, der eine fundierte wirtschaftliche und technische Ausbildung mit umfassender betrieblicher Praxis in den Salzburger Industriebetrieben kombiniert. Fremdsprachenunterricht sowie fächerübergreifende Projektarbeiten ergänzen dieses Bildungsangebot. Start ist im Herbst 2019. Möglich wird dies durch eine enge Kooperationen mit Unternehmen in der Region, wie etwa Sony DADC, Bosch, Liebherr und Schlotterer, sowie der Zusammenarbeit mit dem Land, der Bildungsdirektion und der Industriellenvereinigung Salzburg.

Hutter: Schule und Praxis

„Diese neue, auf die Zukunft ausgerichtete Ausbildung schafft den Spagat zwischen Schule und Unternehmen. Sie vermittelt Wissen und Fertigkeiten, die auf die digitale Wende und kommunikative Arbeitsmethoden ausgerichtet sind“, ist Bildungsreferentin Landesrätin Maria Hutter überzeugt: „Die jungen Leute werden so optimal auf die aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen vorbereitet und haben beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt.“

Unterkofler: Hochqualifizierte Fachkräfte

Peter Unterkofler, der Präsident der Industriellenvereinigung Salzburg, betont den Modellcharakter des neuen Zweigs der HAK Hallein: „Ausbildungen wie diese bauen die Brücke in die unternehmerische Praxis. Sie bieten jungen Menschen ein qualitativ hochwertiges Angebot und sichern den Betrieben hochqualifizierte Fachkräfte. Unerlässlich ist auch weiterhin die verstärkte Förderung von Wirtschaftskompetenzen und Fähigkeiten in den MINT-Fächern.“

Mair: Aktuelle Herausforderungen

„Unser Ziel ist es, junge Talente für die Herausforderungen der Praxis fit zu machen und wir setzten dabei vermehrt auch auf Bildungsangebote wie dieses“, bekräftigt Bildungsdirektor Rudolf Mair und er fügt hinzu: „Hier gibt es eine umfassende Wissensvermittlung auf dem aktuellen Stand der Dinge, mit innovativen Unterrichtsmethoden und digitalem Medieneinsatz.“ 

Huber: Vernetzung in der Region

„Wir haben hier ein Vorzeigeprojekt für ganz Österreich entwickelt“, weiß Schuldirektor Werner Huber: „Industrial Business der HAK Hallein ist Vorreiter, vier weitere Standorte in Österreich ziehen nach. Die enge Zusammenarbeit unserer Schule mit Betrieben aus Salzburg hat bereits in der Vorbereitungsarbeit eine optimale Vernetzung gebracht.“

Lechner: Ideale Vorbereitung

Roland Lechner, Director Human Resources bei Sony DADC, sieht im neuen HAK-Zweig den großen Vorteil, zukünftige Talente auszubilden, die in Salzburg arbeiten und global erfolgreich tätig sind: „Die Kombination von betriebswirtschaftlichen Inhalten und zwei lebenden Fremdsprachen mit der Praxis ist eine ideale Vorbereitung für die betrieblichen Herausforderungen.“ LK_190204_20 (kg/mel)

Medienrückfragen: Christian Blaschke, Büro Landesrätin Maria Hutter, Tel.: +43 662 8042-4921, Mobil: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum