Masern im Pinzgau: Drei Schüler müssen zu Hause bleiben

Großteil der Schulkollegen geschützt / Umfeld des Mechanikers wird untersucht

Salzburger Landeskorrespondenz, 04.02.2019
 

(LK) Wie berichtet gibt es im Pinzgau zwei neue Masernfälle. Die beiden Betroffenen sind ein Schüler und ein Mechaniker. Landessanitätsdirektorin Dr. Petra Juhasz hat aber vorerst gute Nachrichten: „Nur drei Schulkollegen sind nicht ausreichend geschützt, das sind überraschend wenige. Und beim Umfeld des Mechanikers werden nun Blutuntersuchungen durchgeführt. Wir hoffen, dass morgen ein Ergebnis vorliegt.“

Eines haben alle gemeinsam, die mit den aktuellen Masernerkrankten in Kontakt gekommen sind und nicht ausreichend geschützt sind: Sie müssen zumindest morgen zu Hause bleiben. Das sind konkret drei Schulkollegen des Jugendlichen und das Umfeld des erkrankten Mechanikers. „Bei den Schülern ist es so, dass zwei von ihnen bereits eine Impfdosis von zwei bekommen haben. Wir nutzen jetzt die Gelegenheit und impfen sie das zweite Mal. Der dritte Jugendliche ist bisher gar nicht geschützt, er darf jedenfalls nicht in die Schule, bis alles geklärt ist“, so Landessanitätsdirektorin Petra Juhasz.

Blutuntersuchungen bei Kontaktpersonen

Jene Personen, die mit dem erkrankten Mechaniker in Kontakt waren, haben alle angegeben, die Masern gehabt zu haben, oder geimpft zu sein. „Das müssen wir aber erst verifizieren, in einigen Fällen mit Blutabnahmen“, so Juhasz. Die Medizinerin hofft jetzt auf das Quäntchen Glück und auf die Semesterferien, dass weitere Erkrankungen ausbleiben. Die Bezirkshauptmannschaften und das Gesundheitsamt stimmen sich jedenfalls mit der Landessanitätsdirektion eng ab. Weitere Informationen auch in der Meldung „Zwei neue Masernfälle im Pinzgau“.  LK_190204_70 (mel/fw)

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Redaktion: Melanie Hutter/Landes-Medienzentrum