Weiterer Masernfall im Pinzgau

Hotelmitarbeiterin betroffen / Erste Maßnahmen getroffen

Salzburger Landeskorrespondenz, 07.02.2019
 

(LK) Wie heute bestätigt wurde, gibt es im Pinzgau einen weiteren Masernfall. In einem Hotel ist eine Mitarbeitern erkrankt, sie ist seit vergangenen Samstag nicht mehr im Dienst. Kollegen und Gäste wurden umgehend und umfassend informiert, derzeit werden der Impfstatus im Hotel und das Umfeld der Erkrankten untersucht.

Zur Zeit kümmern sich die Ärzte im Pinzgau darum, sowohl Hotelgäste als auch Mitarbeiter des Betriebes ausführlich zu informieren und festzustellen, wie deren Schutzstatus ist. „Hat jemand seinen Impfpass dabei, können wir sofort sagen, ob jemand gegen Masern geschützt ist. Wir sprechen mit den Gästen und Mitarbeitern, um alle für das Thema zu sensibilisieren“, so Landessanitätsdirektorin Dr. Petra Juhasz.

Stöckl: „Behörden arbeiten Hand in Hand“

Landeshauptmann-Stellvertreter und Gesundheitsreferent Christian Stöckl dazu: „Die Landessanitätsdirektion und die Bezirkshauptmannschaft Zell am See arbeiten Hand in Hand und haben alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet.“ Und Stöckl fügt hinzu: „Oberste Priorität dabei ist, die möglicherweise mit Masern Infizierten zu informieren, festzustellen, ob sie geschützt sind und eine weitere Verbreitung der Masern zu verhindern. Ich vertraue da ganz auf unsere Experten.“ LK_190207_70 (mel/ram)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum