Größtmögliche Sicherheit für Landes-Mitarbeiter und Bürger

Maßnahmenpakete für Amtsgebäude werden weiter umgesetzt / Arbeiten bereits 2018 gestartet

Salzburger Landeskorrespondenz, 07.02.2019
 

(LK) Nach dem tragischen Vorfall in der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn am Donnerstag haben sich Landesrat Josef Schwaiger und Landesamtsdirektor Sebastian Huber mit einem Experten des Amtes und der Personalvertretung beraten. Ziel: das bereits erarbeitete Sicherheitskonzept und die laufende Umsetzung für Landesbedienstete und Bürger im Lichte der Vorfälle in Dornbirn zu besprechen.

Personallandesrat Schwaiger stellte klar: „Mich macht der Vorfall in Vorarlberg tief betroffen und bestätigt unsere bisherigen Bemühungen. Wir tun alles, um größtmögliche Sicherheit für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie auch für die Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten. Mir als Personalreferent ist das äußerst wichtig, deshalb haben wir im Vorjahr bereits begonnen, unser Maßnahmenpaket umzusetzen.“

Experten installieren Sicherheitskonzept beim Land Salzburg

„Seit dem Vorjahr ist die Arbeitsgruppe ‚Ausbau der Sicherheitsmaßnahmen in den Amtsgebäuden‘ intensiv damit beschäftigt, das Konzept weiterzuentwickeln und erste wesentliche Maßnahmen umzusetzen“, betont Schwaiger. In den vergangenen Monaten wurden Dienststellen mit Alarmeinrichtungen ausgestattet, neue EDV-unterstützte Sicherheitssysteme getestet sowie auch Videoüberwachungseinrichtungen in Betrieb genommen. Ein umfangreiches Sicherheitskonzept wurde bereits beim Neubau der Bezirkshauptmannschaft Hallein umgesetzt.

Weitere Schritte fixiert

Beim Treffen von Landesrat, Experten und Personalvertretung wurden folgende weitere Schritte fixiert:

  1. Konsequente Umsetzung des mittelfristig angelegten Sicherheitskonzeptes.
  2. Vereinheitlichung der Öffnungs- und Schließzeiten mit starkem Fokus auf die Tagesrandzeiten.
  3. Ausrollung der bereits getesteten Systeme für stille Alarme.

Mit der Koordination und federführenden Umsetzung des Sicherheitskonzeptes ist weiterhin das Referat für Sicherheit und Katastrophenschutz verantwortlich.

Offenes, aber sicheres Haus

Das Thema Sicherheit steht natürlich im Vordergrund, „allerdings möchte das Land Salzburg auch künftig eine bürgernahe Verwaltung bleiben. Klar ist aber, dass jedes noch so ausgeklügelte Sicherheitssystem nur dann erfolgreich umgesetzt werden kann, wenn zum einen die Bereitschaft zur Mitwirkung aller Bediensteten gegeben ist, zum anderen das Bedrohungsbewusstsein realistisch eingeschätzt wird“, betont Josef Schwaiger. LK_190207_70 (mel/grs)

Medienrückfragen: Martin Wautischer, Büro Landesrat Josef Schwaiger, Tel.: +43 662 8042-2700, Mobil: +43 664 3122368, E-Mail: martin.wautischer@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum