Wasserversorgung: Gemeinden haben Schlüsselrolle

Infrastrukturtag bei der Messe Bauen und Wohnen

Salzburger Landeskorrespondenz, 08.02.2019
 

(LK)  Wasser und seine Bedeutung für die und in den Gemeinden – dieses Thema stand gestern, Donnerstag, im Mittelpunkt beim 8. Salzburger Infrastrukturtag Wasser bei der „Bauen und Wohnen“ im Messezentrum Salzburg, veranstaltet von Salzburger Gemeindeverband und Land Salzburg. Unter dem Titel „Gemeinde und Wasser – begrenztes Gut, unbegrenzte Verantwortung?“ wurden vor allem Bürgermeister kompakt informiert.

„Das Land Salzburg unterstützt seine Bürgermeisterinnen und Bürgermeister nach besten Kräften, was das Thema Wasser betrifft. Dazu trägt auch der Infrastrukturtag bei“, so Landesrat Josef Schwaiger. „Hier bieten wir eine Übersicht, in welchen Rollen die Ortschefs beim Thema Wasser auftreten, zum Beispiel als Behörde, Betreiber oder Mediator. Wir informieren über fachliche Rahmenbedingungen und über Förderungen, pro Jahr sind das immerhin 5,2 Millionen Euro“, unterstreicht Schwaiger.

Lebenselixier und vielfältiges Thema

So vielseitig wie die Verwendung und die Notwendigkeit von Wasser, sind dabei die Aufgaben des Landes Salzburg. Wasserbenutzungsrechte für die Versorgung und Entsorgung stehen auf der Agenda. Die Bezirkshauptmannschaften genehmigen die Hochwasserschutzprojekte und sorgen dafür, dass der Interessensausgleich zwischen den belasteten und den profitierenden Grundeigentümern gewährleistet ist. Das Referat Gewässerschutz betreut Kläranlagen, das Referat Schutzwasserwirtschaft tritt als Projektentwickler auf und übernimmt dabei viele Aufgaben für die Gemeinden. Darüber hinaus unterstützt das Land Organisationen, wie zum Beispiel die Dachverbände der Trinkwasserver- und Abwasserentsorger, die Klär- und Kanalnachbarschaften und den Dachverband der Schutzwassergenossenschaften. LK_190208_50 (grs/mel)

Medienrückfragen: Martin Wautischer, Büro Landesrat Josef Schwaiger, Tel.: +43 662 8042-2700, Mobil: +43 664 3122368, E-Mail: martin.wautischer@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum