Gewaltprävention und strengere Strafen

Klambauer: „Aktiv werden, bevor Frauen zum Opfer werden“

Salzburger Landeskorrespondenz, 12.02.2019
 

(LK)  Morgen, Mittwoch, wird die Bundesregierung ein umfangreiches Vorhabenpaket zum Strafrecht behandeln. Der Fokus liegt dabei auf der Verschärfung der Strafen bei Gewaltverbrechen. „Strengere Strafen alleine bringen nichts. Ich möchte, dass die Maßnahmen darüber hinaus gehen“, ist Landesrätin Andrea Klambauer überzeugt.

Insgesamt 50 Maßnahmen umfasst das Vorhabenpaket, das von der „Taskforce Strafrecht“ erarbeitet wurde. Der Katalog soll morgen, Mittwoch, im Ministerrat beschlossen werden. Dabei geplant: die Mindeststrafe für Vergewaltigungen anheben, gänzlich bedingte Haftstrafen für Vergewaltiger soll es nicht mehr geben, für Wiederholungstäter könnten die Strafen verschärft werden.

Gemeinsam und früh genug gegen Gewalt an Frauen

„Gewaltschutz muss bereits vor einem Übergriff wirken, und es braucht einen ganzheitlichen Ansatz, der auch die Justiz und die Polizei miteinbezieht. Betroffene Frauen brauchen ein gutes Beratungsangebot, das mit den Opferschutzeinrichtungen kooperiert“, so Landesrätin Klambauer. LK_190212_10 (ram/mel)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum