Großer Aufmarsch in der Residenz

Festakt des Landes und des Militärkommandos Salzburg / 21.000 Einsatzstunden bei den Schneefällen im Jänner

Salzburger Landeskorrespondenz, 26.02.2019
 

(LK) Großer Aufmarsch im Carabinierisaal der Salzburger Residenz. Bei einem Festakt standen heute Offiziere und Unteroffiziere des Bundesheeres im Mittelpunkt: Zum einen jene 33 Männer und drei Frauen, die ausgemustert wurden, also die Offiziersausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Weiters die Mitglieder der Lawineneinsatzzüge, die beim Schnee-Ereignis im Jänner gefordert waren. Und schließlich fünf hochrangige Soldaten, denen Landeshauptmann Wilfried Haslauer Landesauszeichnungen überreichte.

„Nicht nur in der Politik sind Mit und Zusammenhalt von entscheidender Bedeutung, sondern auch im militärischen Bereich unverzichtbar für eine erfolgreiche Auftragserfüllung. In schwierigen Situationen kühlen Kopf zu bewahren, alle Umstände abzuwägen und rasch zu entscheiden, sind Kompetenzen, die militärische Führungskräfte beherrschen. Dabei gilt es, mit Vorbildwirkung und großer Umsicht die Soldatinnen und Soldaten im täglichen Dienstbetrieb und im Einsatz zu führen“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Schnee-Einsatz im Jänner zeigte Stärken

„Der Schnee-Einsatz im Land Salzburg hat für mich in beeindruckender Klarheit gezeigt, wie eng verschränkt und klaglos die Zusammenarbeit aller, die im Land Verantwortung tragen, auf verschiedenen Ebenen und in allen Organisationen funktioniert“, zog Militärkommandant Anton Waldner Bilanz. Und Landeshauptmann Wilfried Haslauer fügte hinzu: „Wie wichtig ein gut funktionierendes Bundesheer ist, haben wir im Jänner bei den massiven Schneefällen in Salzburg eindrucksvoll erlebt.“

Soldaten halfen in 19 Gemeinden

Das Österreichische Bundesheer war bei den intensiven Schneefällen im Jänner in 19 Orten und täglich mit 250 Soldaten im Einsatz. Insgesamt wurden in zwei Wochen 21.000 Stunden geleistet. Die Besatzungen von bis zu vier Hubschraubern absolvierten 50 Flugstunden. Für die Mitglieder der Lawineneinsatzzüge aus den Garnisonen in Fieberbrunn, Saalfelden, Tamsweg und St. Johann im Pongau gab es dafür heute Anerkennungsbecher.

Fünf Landesauszeichnungen

Bei der Festveranstaltung wurden folgende fünf hochrangige Bundesheerangehörige ausgezeichnet: Airchief Generalmajor a.D. Karl Gruber erhielt das Ehrenzeichen des Landes, Oberstleutnant Prof. Ernst Herzog, der Leiter der Militärmusik Salzburg, das Große Verdienstzeichen des Landes und Hauptmann Johannes Brunner, Vizeleutnant Wolfgang Wunderl sowie Oberstabswachtmeister Oliver Findling jeweils das Verdienstzeichen des Landes.

Neuer Marsch von Komponist Sepp Leitinger

Für den musikalischen Glanz der Veranstaltung sorgte die Militärmusik Salzburg, die unter anderem einen neuen Marsch des Pinzgauer Komponisten Sepp Leitinger erstmals spielte – als Überraschungsgeschenk für den Landeshauptmann. Die Landespolitik war darüber hinaus mit Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf, Landesrätin Andrea Klambauer und Landesrat Stefan Schnöll vertreten. LK_190226_21 (kg/sm/mel)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum