Neues Traumazentrum sichert moderne Versorgung

Zusammenführung der Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie mit UKH / 150 Millionen Euro für neues Gebäude

Salzburger Landeskorrespondenz, 19.03.2019
 

(HP) Durch die Zusammenführung der Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie mit dem Unfallkrankenhaus (UKH) zu einem neuen Traumazentrum am Standort des Landeskrankenhauses wird die medizinische Versorgung in der Orthopädie und Traumatologie neu geordnet. Diese Woche erfolgte der Projektstart.

Das UKH Salzburg der AUVA soll künftig im Haus A - Chirurgie West - des Uniklinikums Salzburg angesiedelt werden. Damit dieses Projekt im Haus A umgesetzt werden kann, wird in unmittelbarer Nachbarschaft entlang der Rudolf-Biebl-Straße das Haus B errichtet. Das neue Gebäude wird die Chirurgie, die Gefäßchirurgie, die HNO, die Innere Medizin 1 und 2, die Lungenabteilung, die Urologie sowie einen Teil der Anästhesie beherbergen. 2027 soll es in Betrieb genommen werden.

150 Millionen Euro werden investiert

„Die Realisierung des Hauses B ist aufgrund seiner Größe und Relevanz einmalig in der Geschichte der Salzburger Landeskliniken. Auf 20.000 m² und sieben Ebenen wird das neue Haus mit einer Investitionssumme von rund 150 Millionen Euro für die Salzburger Bevölkerung wachsen“, freut sich Gesundheits- und Spitalsreferent Christian Stöckl und betont weiters: „Gemeinsam mit der geplanten Übersiedlung des Unfallkrankenhauses entsteht hier eine zentrale Anlaufstelle. Die Kooperation des Uniklinikums Salzburg mit der AUVA ist vor allem aus medizinischen Gründen notwendig und sinnvoll, weil sie die Fachkompetenzen und Ressourcen für eine hochwertige traumatologische Versorgung der Salzburgerinnen und Salzburger bündelt.“

Nähe zu anderen Abteilungen

Auch SALK-Geschäftsführer Paul Sungler schwärmt: „Diese Kooperation ist ein entscheidender Schritt für eine traumatologische Versorgung der Salzburger Bevölkerung an einem Ort. Sie schafft jenes überregionale Traumazentrum, welches ich mir zu Beginn meiner Tätigkeit als Geschäftsführer als eines meiner zentralen Ziele gesteckt hatte. Mit der räumlichen Zusammenlegung ergeben sich darüber hinaus medizinisch-organisatorische Synergien, wie zum Beispiel die Nähe zu allen anderen Abteilungen des Universitätsklinikums.“ Und AUVA-Obmann Anton Ofner ergänzt: „Ich denke, dass uns mit der Zusammenarbeit mit den SALK ein echter Meilenstein gelungen ist. Im neuen Traumazentrum Salzburg kann das spezielle Wissen der AUVA und ihrer Mitarbeiter bestmöglich eingesetzt werden.“

Übersiedlung 2027 geplant

Geplant sind 200 stationäre Betten, eine Ambulanz, ein tagesklinischer Bereich und eine zentrale Notaufnahme. Die bisherigen Standorte für die notärztliche Versorgung sollen ebenfalls zusammengelegt werden. Zieltermin für die Übersiedlung des UKH ist das Jahr 2027. Bis dahin bleibt die Unfallversorgung an beiden Standorten bestehen. 1903019_41 (sab/jus)

 

Medienrückfragen: Harald Haidenberger, Büro LH-Stv. Christian Stöckl, Tel.: +43 662 8042-3311, Mobil: +43 664 8921060, E-Mail: harald.haidenberger@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum