Bäuerinnen nehmen ihre Zukunft selbst in die Hand

350 Salzburger Bäuerinnen treffen sich im Kongresshaus zum Meinungsaustausch und kämpfen für mehr Stimmrecht

Salzburger Landeskorrespondenz, 21.03.2019
 

(HP) Die Aussage der mehr als 1.000 österreichischen Bäuerinnen (davon 350 aus Salzburg) beim heutigen Bundesbäuerinnentag im Kongresshaus Salzburg ist klar und deutlich: Sie wollen mehr Stimmrecht. Und Gehör finden Sie auf jeden Fall bei Agrarlandesrat Josef Schwaiger und Landesrätin Maria Hutter: „Wir brauchen die Frauen im ländlichen Raum mehr denn je. Ohne Frauen gibt es dort keine Zukunft. Jetzt gilt es die Rahmenbedingungen zu verbessern.“

Die Infrastruktur wie Kinderbetreuungseinrichtungen, Breitbandinternet oder auch Bildungs- und Kultureinrichtungen gilt es nun auszubauen, so Schwaiger und er ergänzt: „Lebensqualität und eine positive Zukunftsperspektive sind die Grundlage dafür, dass Frauen auch in Zukunft ja zum ländlichen Raum sagen. Vor allem aber braucht es mehr Wertschätzung für alles, was die Bäuerinnen tagtäglich am Land leisten und unter einen Hut bringen.“

Weiterbildung als wichtige Maßnahme

Besonders im Weiterbildungsbereich sieht Bildungslandesrätin Hutter Potenzial. „Mit dieser Grundlage sollten sich Frauen zutrauen, Dinge in unserer Gesellschaft zum Positiven verändern zu können. „Meine eigene Erfahrung ist: Als Frau in die Politik zu gehen, erfordert Mut. Es ist aber keine Frage, sondern vielfach bewiesen, dass man als Frau sich auch in Männerdomänen gut behauptet“, so Hutter.

Motivierte Bäuerinnen mit starker Stimme

„Wir Bäuerinnen sind bereit, noch mehr Funktionen in agrarischen Gremien zu übernehmen. Frauen haben oftmals andere Sichtweisen, daher ist es wichtig, dass sie ihre Ideen und Meinungen auch offensiv einbringen“, so Landesbäuerin und LK-Vizepräsidentin Elisabeth Hölzl. Sie ist besonders stolz darauf, dass es wieder gelungen ist, in jeder Gemeinde eine Ortsbäuerin zu finden. In jeder einzelnen Kommune wurde in den vergangenen Monaten eine Wahl abgehalten, die vielen motivierten Bäuerinnen haben gezeigt, dass sie eine starke Stimme am Land sein wollen. LK_190321_30 (jus/ram)

Medienrückfragen: Martin Wautischer, Büro Landesrat Josef Schwaiger, Tel.: +43 662 8042-2700, Mobil: +43 664 3122368, E-Mail: martin.wautischer@salzburg.gv.at; Christian Blaschke, Büro Landesrätin Maria Hutter, Tel.: +43 662 8042-4921, Mobil: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum