Energie- und Umweltausbildung für Asylwerbende

40 Teilnehmer aus Syrien und Afghanistan

Salzburger Landeskorrespondenz, 27.03.2019
 

(LK)  Energiesparen im Haushalt, richtig Müll trennen und Recycling. Mit diesen Themen beschäftigten sich mehr als 40 engagierte Asylwerbende von „Jugend am Werk“ bei einem Energie- und Umwelt-Basisworkshop.

„Das Angebot bietet Orientierung und zeigt auf, wie wir alle einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten können“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn, dessen Ressort die Workshops unterstützt. Organisiert werden sie vom Klimabündnis Salzburg.

Energie- und Umweltbotschafter informieren Landsleute

Gehalten wurde der Workshop von zwei ausgebildeten Energie- und Umweltbotschaftern, Feda Daulatshahi aus Afghanistan und Zilal Hlewi aus Syrien. Die Asylberechtigten gaben dabei ihr Wissen über energiesparendes Lüften im Winter, optimale Raumtemperatur, die Bedeutung von Mülltrennung und Stromsparen im Haushalt unter anderem an ihre Landsleute weiter.

Überraschende Erkenntnisse

„Für mich war es spannend zu sehen, dass ein Grad weniger Raumtemperatur die Heizkosten um fünf Prozent verringern kann“, meint Teilnehmer Ali Reza Akbari aus Afghanistan. Und Uwe Höfferer, Geschäftsführer von „Jugend am Werk“, fügt hinzu: „Wir möchten mit dem Workshop dabei unterstützen, dass sie weniger Überraschungen bei Strom- und Heizkostenabrechnungen nach dem Umzug in eine eigene Wohnung erleben.“

Strom- und Heizkosten einschätzen lernen

Die mehr als 40 Workshop-Teilnehmer stammen aus Afghanistan und Syrien. „In diesen Ländern ist das Klima wärmer, die Energieversorgung unterscheidet sich daher gravierend. Vielen sind deshalb die Kosten, die bei uns für Strom und Heizen entstehen, nicht bewusst“, so Höfferer. LK_190327_40 (sab/mel)

Medienrückfragen: Johanna Jenner, Büro LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, Mobil: +43 664 8565718, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum