Salzburger Johannes Gierlinger gewinnt Diagonale-Preis

„Remapping the origins“ als bester Kurzdokumentarfilm ausgezeichnet

Salzburger Landeskorrespondenz, 25.03.2019
 

(HP)  Der Salzburger Johannes Gierlinger gewinnt den Diagonale-Preis in der Kategorie Kurzdokumentarfilm für „Remapping the origins“. Der Preis in Höhe von 4.000 Euro wird von der Diözese Graz-Seckau und dem KULTUM Kulturzentrum bei den Minoriten gestiftet. Bei der Diagonale in Graz werden Österreichs höchstdotierte Filmpreise vergeben.

„Es ist erfreulich, dass Filmschaffende aus Salzburg zu den Fixstartern bei nationalen wie internationalen Filmfestivals gehören“, betonte Kulturreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn.

Utopie in den Köpfen

Gierlingers 42-minütige Dokumentation ist ein essayistisches Stadtporträt über die fiktive Stadt „Białystok“, eine Suche nach den Ursprüngen einer anderen politischen Ordnung durch die Neuordnung der Bilder im Kino. In Anlehnung an „Dziga Vertov“ baut Johannes Gierlinger eine filmische Stadt, die es so nicht gibt, vielleicht einmal in der Vergangenheit in Ansätzen gab, möglicherweise in der Zukunft geben wird – zwischen dem, was sich nie ganz etabliert hat, und dem, was als Utopie in den Köpfen weiterlebt. „Remapping the Origins“ wurde vom Land Salzburg mit 4.000 Euro Herstellungsförderung im Jahr 2016 unterstützt.

Multitasking-Talent aus Salzburg

Johannes Gierlinger war bei dem Werk in mehreren Rollen tätig: Er führte Regie, schrieb das Drehbuch, führte die Kamera, machte den Schnitt und zeichnete für die Produktion verantwortlich. Außerdem unternahm er aufwändige Recherchen. Er wurde 1985 in Salzburg geboren und studierte an der Fachhochschule Salzburg, in Istanbul und an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Gierlinger wurde bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt etwa mit dem Theodor-Körner-Preis und dem Birgit-Jürgenssen-Preis. LK_190325_52 (grs/ram)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum