Bioökonomie als Chance für den ländlichen Raum

Pallauf: EU-weit 18 Millionen Beschäftigte / Gemeinsame Anstrengungen auf europäischer Ebene fortsetzen

Salzburger Landeskorrespondenz, 03.04.2019
 

(LK) Salzburg engagiert sich gezielt für den Ausbau des Wissenscampus Kuchl als Kompetenz-und Transferzentrum für Bioökonomie, alpines Bauen und Holz. „Für Salzburg sind hier gemeinsame Anstrengungen auf EU-Ebene besonders wertvoll. Indem Primärerzeuger stärker in die lokale Bioökonomie eingebunden werden, können insbesondere im ländlichen Raum Arbeitsplätze geschaffen werden“, betont Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf, die Salzburg gestern bei der Sitzung der Fachkommission für Soziales, Bildung, Beschäftigung, Forschung und Kultur im Ausschuss der Regionen (AdR) in Brüssel vertreten hatte.

Mit Bereichen wie Land- und Forstwirtschaft, Fischerei, dem Lebensmittel- und Bioenergie-Sektor sowie biobasierten Produkten und einem Jahresumsatz von etwa zwei Billionen Euro und 18 Millionen Beschäftigten gehört die Bioökonomie zu den größten und wichtigsten Sektoren der EU. Zudem ist sie ein wichtiger Wachstumsmotor für ländliche Regionen und Küstengebiete.

Die von der Fachkommission vorbereitete Stellungnahme wird nach Verabschiedung im AdR-Plenum der EU-Kommission zur Kenntnisnahme und weiteren Berücksichtigung von EU-Initiativen übermittelt.

Schüler schnuppern bei den EU-Institutionen

Im Anschluss an die Sitzung traf Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf 47 Schülerinnen und Schüler des Bundesgymnasiums Nonntal im Salzburger EU-Verbindungsbüro Brüssel. Gemeinsam mit „Hausherrin“ Michaela Petz-Michez vom Landes-Europabüro diskutierten die Jugendlichen über Salzburgs Gewicht in der Europäischen Union, über die Frage, wie und wo Europa in Salzburg präsent ist, und wie Salzburger Interessen auf EU-Ebene eingebracht werden können. LK_190403_61 (sm/sab)

Medienrückfragen: Katharina Wimmer, Büro Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf, Tel. +43 662 8042-2600, Mobil: +43 664 1278655, E-Mail: katharina.wimmer@salzburg.gv.at.

Redaktion: Landes-Medienzentrum