Was Kinder wirklich kosten

Salzburger Initiativen bei der Familienreferentenkonferenz

Salzburger Landeskorrespondenz, 04.04.2019
 

(LK)  In der Steiermark treffen einander morgen die Familienreferentinnen und –referenten der Länder. Beraten werden bei der Konferenz in Stainz auch zwei Initiativen aus Salzburg: der Wunsch nach einer aktuellen Kinderkostenerhebung sowie nach Zuerkennung des Kinderbetreuungsgeldes auch für Krisenpflegeeltern.

„Bei der Konferenz werden familienpolitische Herausforderungen diskutiert. Den Krisenpflegeeltern, die eine sehr wichtige Aufgabe für den Kinderschutz erfüllen, wurden zuletzt die Leistungen gekürzt. Daher bringe ich den Antrag ein, dass die Familienbeihilfe jedem Kind zu Gute kommt, auch wenn es auf Grund der familiären Umstände im Rahmen einer Bereitschaftspflege das familiäre Umfeld verlassen muss. Ich hoffe, dass wir dazu einen Beschluss fassen und der Bund dieses Anliegen unterstützt“, so Familien-Landesrätin Andrea Klambauer.

Nach 50 Jahren endlich neue Daten

Das zweite Salzburger Anliegen betrifft die Kinderkostenerhebung. Die letzte liegt bereits mehr als 50 Jahre zurück und ist immer noch Grundlage für diverse Geldleistungen wie etwa die Berechnung der Unterhaltshöhe. In den vergangenen Jahren wurde auf Basis von Schätzungen gearbeitet. „Es ist daher an der Zeit, hier wieder aktuelle Erhebungen zu beauftragen“, so die Salzburger Familienreferentin. LK_190404_24 (kg/ram)

Medienrückfragen: Melanie Reinhardt, Büro Landesrätin Andrea Klambauer, Tel.: +43 662 8042-4910, Mobil: +43 664 5405895, E-Mail: melanie.reinhardt@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum