Das Rupertinum zeigt „Menschenbilder“

Neuankäufe und frühe Beispiele aus der Fotosammlung des Bundes

Salzburger Landeskorrespondenz, 08.04.2019
 

(HP)  Eine Selfie, ein Schnappschuss als Erinnerung – Fotos spielen im Alltag eine wichtige Rolle. Sie stellen zugleich auch eine bedeutende Kunstgattung dar. „Menschenbilder“ ist der Titel einer Schau im Rupertinum mit Neuankäufen der Fotosammlung des Bundes. „Diese Ausstellung trägt dazu bei, das Museum der Moderne als Kompetenzzentrum für Kunst und Fotografie weiterentwickeln und schärft das Profil Salzburgs als attraktive moderne Kulturstadt“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer bei der Eröffnung.

Die grundlegende Neugier des Menschen, andere zu beobachten, nimmt das MdM zum Anlass, den Bestand der Fotosammlung erstmals auf Werke mit diesem Inhalt zu untersuchen. In fünf Kapiteln - Individualität/Abbild, Sehen/Ansehen, Gender/Performance, Kindheit/Jugend und Dokumentation/Reportage - werden neue Arbeiten zusammen mit frühen Beispielen, Newcomer ebenso wie arrivierte Positionen, präsentiert. Durch eine dauerhafte räumliche Umstrukturierung im Rupertinum stehen nun sechs Räume zur Verfügung. „Mit dieser Ausstellung thematisieren wir erstmals öffentlich die Bestandsentwicklung innerhalb der Fotosammlung des Bundes und unterstreichen damit deren besonderes Gewicht für unser Haus“, erläutert Direktor Thorsten Sadowsky. Die Menschenbilder-Ausstellung ist bis zum 16. Juni zu sehen. BT_190408_20  (kg/mel)

Medienrückfragen: Christian Pucher, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 662 8042-2325, Mobil: +43 664 88719098, E-Mail: christian.pucher@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum