Schulische Tagesbetreuung abgesichert

Hutter begrüßt Reparatur des Bildungsinvestitionsgesetzes

Salzburger Landeskorrespondenz, 11.04.2019
 

(LK)  Die von der Salzburger Landesregierung geforderte Reparatur des Bildungsinvestitionsgesetzes wird vom Bund nun umgesetzt. Dadurch stehen dem Land Salzburg bis 2022 zehn Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung. Diese sichern die rund 300 Gruppen an 113 Standorten für die Nachmittagsbetreuung in den Pflichtschulen ab. Zahlreiche Familien mit insgesamt mehr als 6.200 Kindern nehmen diese in Anspruch.

Landesrätin Maria Hutter bedankte sich bei Bildungsminister Heinz Faßmann: „Er handelt hier im Interesse der vielen Kinder und ihrer Eltern, die in der schulischen Tagesbetreuung eine gute Form der Betreuung gefunden haben“, so die Bildungslandesrätin.

Verschlechterungen vermieden

Die Bund-Länder-Vereinbarung zum Ausbau der schulischen Tagesbetreuung läuft mit Ende des Schuljahres aus. Der Bund hat deshalb 2017 das Bildungsinvestitionsgesetz beschlossen. Dieses hätte jedoch zu massiven Verschlechterungen geführt. Die Landesregierung hat daher eine Reparatur dieses Gesetzes gefordert. Dies wird von der Bundesregierung jetzt umgesetzt.

Wissen in den Ländern genutzt

Landesrätin Hutter ist erfreut darüber, dass in die Verhandlungen dazu auch Länder und Gemeinden eingebunden werden: „Denn hier wissen gerade die Personen vor Ort, was notwendig und sinnvoll ist.“

Weiterer Ausbau möglich

Bis Ende des laufenden Schuljahrs 2018/2019 wird die schulische Tagesbetreuung über eine Bund-Länder-Vereinbarung abgewickelt. Durch diese gab es sowohl jährliche Zuschüsse für das Betreuungspersonal als auch einmalige für infrastrukturelle Maßnahmen. „Bestehende und auch neue Gruppen in der Nachmittagsbetreuung sind im Gegensatz zur bisherigen Gesetzeslage bis 2022 abgesichert und können bei Bedarf weiter ausgebaut werden“, so Landesrätin Hutter. Im Vergleich zum derzeit geltenden Bildungsinvestitionsgesetz stehen dem Land Salzburg bis 2022 dadurch zehn Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung.

Angebot für mehr als 6.200 Kinder und Jugendliche

Die Anzahl der Kinder und Jugendlichen in der ganztägigen Betreuung an Schulen hat sich seit dem Schuljahr 1999/2000 mehr als verfünffacht. Waren es damals 1.183 Schülerinnen und Schüler, so sind es im aktuellen Schuljahr bereits mehr als 6.200. Im vergangenen Schuljahr waren es 5.440 Mädchen und Burschen an 106 Standorten in 273 Gruppen. Die Nachfrage nach ganztägig verschränkten Schulformen bleibt seit Einführung im Jahr 2000 auf dem gleichen Niveau mit lediglich zehn Standorten. LK_190411_23 (rb/kg/grs)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum