Finale Bauetappe für Hubbrücke in Mittersill

Umleitung über Felbertauernstraße und Stadt zwischen 29. April und 17. Mai / Letzte Arbeiten dann im Sommer

Salzburger Landeskorrespondenz, 12.04.2019
 

(LK)  Die hochwassersichere Hubbrücke in Mittersill muss jährlich routinemäßig geprüft werden. „Heuer werden zusätzlich die Mechanik und Steuerung verbessert sowie der Korrosionsschutz optimiert. Und die Brücke wird für die noch fehlenden Pylonhüllen fit gemacht“, informiert Landesrat Stefan Schnöll.

Zwischen 29. April und 17. Mai wird der Verkehr wieder über die Felbertauern Straße und das Stadtgebiet von Mittersill umgeleitet. „Dieser Zeitraum wurde mit der gleichzeitigen Betriebsunterbrechung der Pinzgauer Lokalbahn abgestimmt“, so Wolfgang Mariacher von der Landesbaudirektion.

Auch Bahnhofsrampe wird saniert

Zusätzlich werden im Stadtgebiet von Mittersill im Kreuzungsbereich der B165 Gerlos Straße mit der Zeller Straße, Stampferau und Hintergasse notwendige Straßenbauarbeiten durchgeführt. Die marode Zufahrtsrampe zum Bahnhof Mittersill bekommt einen neuen Straßenaufbau und die letzten Arbeiten zur endgültigen Fertigstellung der Hubbrücke werden ebenfalls erledigt.

Shuttledienst während der Umleitung

Die Vorarbeiten an der Brücke für die finale Phase beginnen bereits an diesem Wochenende ohne Verkehrseinschränkungen. Während der Umleitung wird es wieder einen Shuttledienst für Menschen mit Beeinträchtigungen geben. Ab voraussichtlich 17. Mai wird der Verkehr wieder uneingeschränkt auf der B165 Gerlos Straße über die Salzachbrücke Mittersill fließen. Danach wird zwischen 20. und 22. Mai an der Zufahrtsrampe zum Bahnhof gearbeitet, ohne dass die Hauptverkehrsroute über die Brücke betroffen ist.

„Finish“ für Hubbrücke im Sommer

Ihr endgültiges Aussehen erhält die im Herbst 2017 für den Verkehr freigegebene Brücke ab dem Sommer. Mit einem Autokran werden dann in den Abend- und Nachtstunden die Oberteile der Pylonhüllen eingehoben und montiert. Den Abschluss bilden die Montage der Beleuchtung, der Zustiege und Podeste sowie der Steuerungseinheiten im Inneren der Abdeckungen sowie die vorgeschriebenen Sicherheitstests.

Geringe Störungen durch gute Abstimmung

„Wir bemühen uns sehr um eine rasche und reibungslose Abwicklung sowie die bestmöglichste Koordination, um die Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen möglichst gering zu halten“, versichert Wolfgang Mariacher. LK_190412_61 (sm/mel)

Medienrückfragen: Christoph Bayrhammer, Büro Landesrat Stefan Schnöll, Tel.: +43 662 8042-3341, Mobil: +43 664 6190071, E-Mail: christoph.bayrhammer@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum