Sechs Einsätze pro Tag für die Pongauer Feuerwehren

Florianijünger trafen sich in Bad Hofgastein / 1.550 aktive Helfer

Salzburger Landeskorrespondenz, 15.04.2019
 

(HP) Ziemlich beeindruckend und so wichtig für den ganzen Bezirk: Die Pongauer Feuerwehren zogen beim Bezirkstag in Bad Hofgastein Bilanz über die vergangenen Jahre. 354.000 Stunden kamen 2017 und 2018 zusammen, allesamt ehrenamtlich. „Freiwilligkeit ist das Rückgrat der Gesellschaft, die Arbeit der Ehrenamtlichen ist unbezahlbar, im wahrsten Sinne des Wortes“, so Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf, die sich bei den 1.550 ehrenamtlichen Helfern bedankte und zahlreiche von ihnen ehrte.

Sie sind allzeit bereit, opfern Freizeit für Einsätze, Übungen und Ausbildungen: Unsere freiwilligen Feuerwehrfrauen und -männer in ganz Salzburg. Die Pongauer warteten beim Bezirkstag mit besonders beeindruckenden Zahlen auf: 1.550 aktive Kameraden gibt es, sie leisteten im Jahr 2017 181.000 Stunden, im Jahr 2018 173.000 Stunden. Die 25 Feuerwehren und drei Löschzüge rückten 2.181 Mal beziehungsweise 1.466 Mal aus. Das sind also bis zu sechs Einsätze pro Tag.

Intensive Jugendarbeit

Bezirksfeuerwehrkommandant Robert Lottermoser und Landesfeuerwehrkommandant Leopold Winter sind sich jedenfalls einig: „Nachwuchssorgen haben die Pongauer Helfer keine, dafür sorgt die intensive Jugendarbeit. Die Mitgliederentwicklung im Bezirk ist jedenfalls erfreulich.“

Auch Bezirkshauptmann Harald Wimmer geehrt

Treue bedeutet bei der Feuerwehr wichtige Erfahrung. Verdiente und langjährige Mitglieder wurden daher beim Bezirkstag geehrt. Auch die gute Zusammenarbeit wird gewürdigt. So erhielten unter anderem Coen Wesjees, Bezirksleiter der Bergrettung, die Medaille für verdienstvolle Zusammenarbeit, Bürgermeister Fritz Zettinig (Bad Hofgastein) das Ehrenzeichen 3. Stufe und Bezirkshauptmann Harald Wimmer das Ehrenzeichen 2. Stufe. Alle weiteren Ausgezeichneten finden Sie in der Beilage. LK_190415_70 (mel/grs)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum