Kay Walkowiak erhält Jahresstipendium für Fotografie

10.000 Euro als Unterstützung für künstlerische Projekte

Salzburger Landeskorrespondenz, 18.04.2019
 

(LK)  Das Jahresstipendium für Fotografie ist mit 10.000 Euro dotiert. „Insgesamt lagen 46 Bewerbungen vor. Eine unabhängige Jury hat nun entschieden, dass Kay Walkowiak heuer diese Unterstützung des Landes bekommt“, gab Kulturreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn bekannt.

Die Jury (Hedwig Kainberger/Salzburger Nachrichten, Heinz Kaiser/Kulturverein Goldegg, Sira-Zoé Schmid/Künstlerin, Jahresstipendiatin 2018) erkennt in Kay Walkowiaks interdisziplinärer Arbeitsweise eine konsequente und zielstrebige Umsetzung seiner Projekte.

Ernsthaftigkeit, Präzision und spielerische Ironie

Mit dieser Ernsthaftigkeit und Präzision bereichert er den mitunter kuriosen Kunstbetrieb, so die Begründung. Und doch verschließt er sich nicht einer spielerischen Ironie. So gelingt ihm – außerdem sichtlich beeinflusst von Marcel Duchamp – eine erfrischende Fortschreibung dessen, was kunstgeschichtlich als „Konzeptkunst“ bezeichnet wird. Die Fotografie ist sein wichtigstes, aber nicht sein alleiniges Medium. Diese vielfältige Kompetenz sowie sein Interesse für kulturelle und spirituelle Ausformungen in Asien bereichern seine fotografische Tätigkeit. Dass sich Walkowiak vorgenommen hat, in seinem nächsten Arbeitsvorhaben die Frage nach der Funktion von Kunst in der heutigen Zeit zu thematisieren, hat die Jury zusätzlich in ihrer Entscheidung für diesen Künstler bestärkt.

Bildhauer, Fotograf und Videokünstler

Kay Walkowiak wurde 1980 in Salzburg geboren und arbeitet als Bildhauer, Fotograf und Videokünstler. Er studierte Fotografie und Videokunst bei Eva Schlegel an der Akademie der Bildenden Künste Wien, Bildhauerei und Multimedia bei Erwin Wurm und Kunst beziehungsweise Kommunikative Praxis bei Werner Feiersinger, Tanja Widmann und Michael Kienzer an der Universität für angewandte Kunst in Wien sowie Expanded Expression an der Tokyo Zokei University in Japan. Arbeiten von ihm waren bereits in zahlreichen Ausstellungen in Österreich, Deutschland, der Slowakei, Taiwan, Japan und Kanada zu sehen. LK_190418_21 (kg/grs)

Rückfragen: Johanna Jenner, Büro Landesrat Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum