Alpines Bauen: Unternehmen teilen ihr Spezialwissen

Vom Handwerker bis zum Bauherren / EU fördert Netzwerk in Salzburg, Tirol und Bayern

Salzburger Landeskorrespondenz, 01.05.2019
 

(LK) „Alpines Bauen“ - das ist die Fähigkeit, regionale Baumaterialien, Bautechniken, Wissen und Nachhaltigkeit mit alpiner Bautradition zu verbinden. Kleine und mittlere Unternehmen können vom Austausch an Wissen profitieren. Die EU unterstützt sie dabei über ein Interreg-Projekt, berichtet die aktuelle Ausgabe von Land und Europa.

Die Herausforderungen, nicht nur, aber vor allem im alpinen Bau werden immer komplexer: Klima-, Energie- und Ökoeffizienz durch neue Technologien, rascher Wandel und ein wachsendes Wettbewerbsumfeld. Globale Bauindustrien und Technologiehersteller fordern zudem von den Betrieben, innovativer bei Produkten und Dienstleistungen zu sein. Besonders im wachsenden Markt der Sanierung von älteren Gebäuden bestehen Chancen, über neuartige Konzept- und Technologiezugänge alpine Bausubstanz intelligent weiterzuentwickeln und bisher unberücksichtigte Nachfragestrukturen als Nische zu besetzen.

Kostenlose Leitfäden und To-Do-Videos

Mit dem Aufbau des Netzwerks „Alpines Bauen“ gelang es, das Knowhow von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und regionalen Akteuren bei der Entwicklung neuartiger Konzepte bei der Sanierung und bei der Stärkung alpiner Baukompetenz zu bündeln. Auf der Internetplattform www.alpines-bauen.com erhalten Handwerker und Bauherren durch kostenlose Leitfäden zur Gebäudehülle, Haustechnik und einem Sanierungsfahrplan Hinweise und Tipps, besonders geachtet werden muss. Lehr-und Praxisvideos komplettieren das Angebot.

Über die Landesgrenzen hinaus

Projektpartner unter der Führung der ITG - Innovationsservice für Salzburg sind die Fachhochschule Salzburg, die Handwerkskammer für München und Oberbayern, die Hochschule Rosenheim, die Universität Innsbruck sowie die Wirtschaftskammer Salzburg. LK_190501_60 (sm/mel)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum