Salzburg: Rekordtief bei Verkehrsunfällen

Prävention wirkt / Weniger Verletzte und Todesopfer

Salzburger Landeskorrespondenz, 29.04.2019
 

(LK) Die Zahl der Unfälle und Opfer auf Salzburgs Straßen ist im Vorjahr auf ein Rekordtief gesunken. Das belegen Zahlen der Statistik Austria. „Jeder Tote und jeder Verletzte ist einer zu viel. Klar ist aber: Der Verkehr nimmt stetig zu, aber dennoch werden Salzburgs Straßen von Jahr zu Jahr sicherer“, kommentierte Verkehrslandesrat Stefan Schnöll die aktuelle Bilanz.

2018 wurden in Salzburg bei 2.764 Unfällen 3.443 Personen verletzt, 27 getötet. Im Jahr zuvor waren es noch 3.792 Verletzte und 44 Tote bei 3.030 Unfällen. Der Rückgang bei den Verletzten und Todesopfern liegt zwar österreichweit im Trend, es gibt aber auch andere Beispiele. Zum Beispiel in Ober- und Niederösterreich sowie Vorarlberg, wo die Zahlen der Verkehrsopfer teilweise deutlich gestiegen sind.

Präventionsmix: Training, Kontrolle, Aufklärung

Mit gezielten Maßnahmen, Projekten und Aufklärung versucht das Land Salzburg, so viele wie möglich Unfälle zu vermeiden, das Bewusstsein zu schärfen. Zum Beispiel sind Motorrad-Lenker überdurchschnittlich gefährdet. „Statt bisher 200 fördert das Land heuer 250 Fahrsicherheitstrainings, damit in brenzligen Situationen rasch und richtig reagiert werden kann, die Lenker die Maschine im Griff haben“, so Schnöll über eine der aktuellen Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit im Land.

Schnöll: „Maßnahmen wirken.“

Dazu kommt: Die Polizei kontrolliert vermehrt, ob Autofahrer genügend Abstand beim Überholen von Radfahrern einhalten. Und mit einem Kurzvideo führen Verkehrspädagogen rund 3.000 Schülern pro Jahr eindrucksvoll vor Augen, welche fatalen Auswirkungen Ablenkung am Steuer haben kann. „Die Vorbeugung macht sich bezahlt. Wir sind auf einem guten Weg“, so Schnöll. LK_190429_61 (sm/mel)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum