„umweltblatt“ für Salzburgs Vorzeigeunternehmen

Heute: Die Stieglbrauerei / Mit E-Mobilität und schlauem Abfallsystem zum Erfolg

Salzburger Landeskorrespondenz, 09.05.2019
 

(LK)  Das „umweltblatt salzburg“. Es ist so etwas wie der Oscar für engagierte Unternehmen, Gemeinden und Institutionen, die in den Bereichen Energie, Mobilität, Abfall, Ressourcen und Umwelt im Sinne der Nachhaltigkeit besondere Projekte umsetzen. Vier von diesen Vorreitern zeichnet das „umwelt service salzburg“ heuer aus. Das Land Salzburg stellt sie vor, bevor sie bei einer großen Gala am 6. Juni vor den Vorhang geholt werden. Den Beginn macht die Stieglbrauerei.

 

 

„Es gibt so viele engagierte Salzburger Unternehmen sowie Institutionen, denen bewusst ist, dass sie viel zum Schutz unseres Lebensraumes beitragen können und das auch tun wollen. Für dieses Engagement und für die beispielhafte Voraussicht möchte ich mich bedanken“, betont Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn.

Stiegl: Neue Wege bei der E-Mobilität

Die Traditionsbrauerei, die man stark mit Salzburg verbindet und die sich der Regionalität verschrieben hat, arbeitet schon jahrelang mit dem Land Salzburg zusammen, ist wichtiger SALZBURG 2050-Partner. Nun kommt ein weiterer Baustein dazu, die Nominierung für das „umweltblatt“. Nicht zuletzt, weil man bei Stiegl bei der E-Mobilität neue Wege geht. „Das Unternehmen fährt seine Getränke jetzt auch mit einem Elektro-Lastwagen aus. Solche innovativen Ansätze unterstützen wir vom Land Salzburg gerne“, erklärt Schellhorn.

16 Tonnen CO2 eingespart

Alleine der E-LKW spart 16 Tonnen CO2 pro Jahr. Dazu kommen neun Dienst-E-Autos sowie Trainings, wie man mit den „normalen“ Fahrzeugen spritsparend fährt, Motivation der Mitarbeiter, auf das Rad umzusteigen, und vieles mehr. Der Gesamteffekt aller Maßnahmen ist gewaltig: Zirka 20.000 Liter Treibstoff pro Jahr werden weniger verbraucht. „Und wir sind ein wenig unabhängiger von den fossilen Energieträgern“, so Geschäftsführer Christian Pöpperl.

Engagiertes „Nachhaltigkeitsteam“

Um den Umweltschutz in alle Bereiche und Abteilungen von Stiegl zu bringen, wurde ein eigenes „Team“ gegründet, das Ideen sammelt und die Maßnahmen auf den Weg bringt. „Bis es in den Köpfen der insgesamt zirka 750 Mitarbeiter fest verankert ist. Das ist auch unserem Eigentümer Heinrich Dieter Kiener sehr wichtig. Stiegl steht für Salzburg, und das wollen wir in seiner Schönheit erhalten“, unterstreichen Geschäftsführer Christian Pöpperl und Thomas Reuter, der den Einkauf leitet – und auch das Nachhaltigkeitsteam.

Fünf Tonnen weniger Abfall

Kein Wunder, dass hier nicht nur Bier gebraut wird, sondern auch Maßnahmen für die Umwelt gerne und aus voller Überzeugung gemacht werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dabei immer mit im Boot. Durch Mülltrennung, ein eigenes Farbleitsystem, Schulungen, Verwendung von Tassen statt Einwegbechern, Ersetzen der Papierhandtücher durch eine Lösung aus Stoff in den Waschräumen und vieles mehr ist es gelungen, ein Viertel des Abfalls einzusparen. „Das sind fünf Tonnen pro Jahr“, ist Thomas Reuter zurecht zufrieden.

Umwelt schonen, Geld sparen

Bei Stiegl hat man verstanden, dass durch nachhaltiges Wirtschaften auch Geld gespart werden kann. „Auch, wenn das nicht im Vordergrund steht, aber es stimmt. Nur ein Beispiel: Durch unsere Photovoltaikanlage in der Niederlassung Flachau sparen wir zirka 5.000 Euro Energiekosten pro Jahr“, so Braumeister Pöpperl, der gemeinsam mit Reuter hinzufügt: „Jedes Stiegl-Fest in Salzburg ist ein Green-Event, auch hier gehen wir hin zu Mehrweg, um Ressourcen zu sparen. Auch Veranstalter, bei denen wir Partner sind, motivieren wir für diesen Weg.“

15. „umweltblatt“-Gala am 6. Juni

So viel „grünes“ Engagement wird vom „umwelt service salzburg“ gewürdigt. Und zwar heuer zum 15. Mal. Ein Jubiläum, das Unternehmen wie Stiegl zu einer runden Sache machen. Und es ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. „Wir haben so viele weitere Ideen, die wir umsetzen wollen“, versichern Christian Pöpperl und Thomas Reuter. Das haben auch die anderen drei Unternehmen, die in den kommenden Wochen bis zur großen Gala am 6. Juni vorgestellt werden. LK_190509_70 (mel/grs)

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Redaktion: Melanie Hutter/Landes-Medienzentrum