Mit Lokalbahn-Ausbau auf die richtige Karte setzen

Schnöll: Bestandsstrecke im nördlichen Flachgau ausbauen / 15-Minuten-Takt und noch mehr Züge zu Spitzenzeiten als Ziel

Salzburger Landeskorrespondenz, 06.05.2019
 

(HP)  Mit 4,95 Millionen Fahrgästen hat die Salzburger Lokalbahn nach der Badener Bahn und der Graz-Köflacher-Bahn den dritthöchsten Wert unter Österreichs Regionalbahnen, die nicht zur ÖBB gehören. Dies zeigt eine aktuelle VCÖ-Analyse. Und die Pinzgauer Lokalbahn erreichte im Vorjahr erstmals mehr als 900.000 Fahrgäste. Auf die guten Nutzungszahlen sollen nun weitere Investitionen folgen.

"Die Salzburger Lokalbahn wird gut angenommen. Doch stoßen wir mit dem aktuellen Angebot an Kapazitätsgrenzen. Wir wollen deshalb die Lokalbahn neben der geplanten Verlängerung Richtung Süden auch insbesondere auf der Bestandsstrecke im nördlichen Flachgau ausbauen. Zweigleisige Abschnitte ermöglichen einen durchgängigen 15-Minuten-Takt und ein noch besseres Angebot zu den Hauptverkehrszeiten", zeigt Verkehrslandesrat Stefan Schnöll die Marschrichtung auf.

Neue Tarife bewegen zum Umstieg im Pinzgau

Die VCÖ-Analyse zeigt weiters, dass die Pinzgauer Lokalbahn im Vorjahr mit 7,4 Prozent die dritthöchste Zunahme bei der Zahl der Fahrgäste von jenen Regionalbahnen Österreichs, die nicht von der ÖBB bedient werden, verzeichnete. Mit 901.000 Fahrgästen waren mit der Pinzgauer Lokalbahn um 62.000 mehr unterwegs als im Jahr 2017. Schnöll führt dies auf einen fixen Halbstunden-Takt zwischen Zell am See und Piesendorf zurück, dieser wurde im Vorjahr eingeführt. "Mit der Tarifreform erwarten wir uns ab dem kommenden Jahr noch mehr Umsteiger, weil das Ticket für Vielfahrer um ein Mehrfaches günstiger wird. Außerdem investieren wir weiterhin in die Infrastruktur der Bahn." LK_190506_62 (sm/grs)

 

Medienrückfragen: Christoph Bayrhammer, Büro Landesrat Stefan Schnöll, Tel.: +43 662 8042-3341, Mobil: +43 664 6190071, E-Mail: christoph.bayrhammer@salzburg.gv.at.

Redaktion: Landes-Medienzentrum