„Sichtbar am Rad“ senkt Unfallrisiko

2.500 Kinder tragen Reflexschärpen nach der bestandenen Fahrradprüfung

Salzburger Landeskorrespondenz, 10.05.2019
 

(LK)  In der Dämmerung und Dunkelheit werden gerade radfahrende Kinder von Autofahrenden schlechter gesehen und haben daher ein erhöhtes Unfallrisiko. Die Fakten zeigen: „Mehr als 90 Prozent der Informationen im Verkehr werden über das Auge aufgenommen. Deshalb ist es wichtig, dass man gesehen wird, damit andere entsprechend reagieren können , so Landesrat Stefan Schnöll bei der Präsentation der Aktion „Sichtbar am Rad“ in der Volksschule Hallwang.

Kinder, die die freiwillige Radfahrprüfung absolvieren, erhalten im Rahmen dieser Aktion Reflexschärpen zur besseren Sichtbarkeit. „Erfreulicherweise machen diese Prüfung fast alle Salzburger Schülerinnen und Schüler, damit erreichen wir beinahe alle Fahrradneulinge“, so Bildungslandesrätin Maria Hutter. Ihr Regierungskollege Stefan Schnöll ergänzt: „Wir wollen mit den reflektierenden Elementen zur Sicherheit der jungen Radfahrer beitragen und auch gleichzeitig jedermann für die Problematik der Sichtbarkeit sensibilisieren.“

2.500 Schärpen für mehr Sicherheit

Die Reflex-Bänder werden mit Klettverschluss fixiert und können quer über den Oberkörper getragen oder zum Beispiel auch an einem Fahrradkorb befestigt werden. Insgesamt werden 2.500 Schärpen für mehr Sicherheit sorgen. Die Aktion „Sichtbar am Rad“ wird vom Land Salzburg und der Salzburger UNIQA Versicherung finanziert. LK_190510_10 (ram/mel)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum