Drei außergewöhnliche Thalgauer im Fokus

Ehrenbecher des Landes für Bernhard Iglhauser/ Gedenkbüsten für Adrian Gaertner und Johann Hermann

Salzburger Landeskorrespondenz, 10.05.2019
 

(LK) Thalgau – Bildungswochen – Bernhard Iglhauser. Diese drei Begriffe sind seit mehr als zwei Jahrzehnten untrennbar miteinander verbunden. Landesrätin Andrea Klambauer überreichte dem promovierten Biologen und Juristen, der maßgeblich das Kultur- und Bildungsleben in seiner Heimatgemeinde mitbestimmt, heute einen Ehrenbecher des Landes. Weiters wurden bei der Veranstaltung auch Gedenkbüsten für Adrian Gaertner und Johann Hermann enthüllt.

Bernhard Iglhauser war Lehrer am Akademischen Gymnasium. „Sein Engagement und sein unermüdlicher Einsatz für die Kultur, die Bildung und die Geschichte seiner Gemeinde haben Thalgau außerordentlich bereichert und geprägt“, betonte Klambauer, die sich speziell für dessen jahrzehntelange Unterstützung des Salzburger Bildungswerks, das er seit 1998 leitete, bedankte.

     Ein Minenbesitzer, ein Arzt - zwei „Jahrhundertköpfe“

Mit der Enthüllung von Büsten wurden heute auch zwei eher unbekannte, aber umso interessantere Charaktere und gebürtige Thalgauer in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt: Adrian Gaertner, der älteste Sohn eines ortsansässigen Zinnoxidfabrikanten, zählte zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu den führenden Kohlebergbau-Besitzern in Schlesien. Johann Hermann war Arzt und gilt als Begründer der Isopathie (1818), einer alternativmedizinischen Behandlungsmethode, die sich von der Homöopathie ableitet. „Damit würdigt die 30. Bildungswoche, die unter dem Motto Jahrhundertköpfe steht, die Persönlichkeiten dieses Ortes und ist zugleich auf die Zukunft ausgerichtet“, unterstreicht Landesrätin Klambauer. LK_190510_20 (kg/mel)

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