Sieben Schicksale, sieben Schatten

Berührende Ausstellung in der LBS Obertrum zu Verkehrsunfällen von Jugendlichen eröffnet

Salzburger Landeskorrespondenz, 13.05.2019
 

(LK)  Rund ein Drittel aller Verkehrstoten ist jünger als 24 Jahre. Im Jahr 2018 verunglückten in Salzburg im Straßenverkehr fünf Jugendliche tödlich, mehr als 1.000 wurden verletzt. Heuer starben bereits drei junge Menschen. Mit der Wanderausstellung „Sieben Schicksale, Sieben Schatten“, die heute in der Landesberufsschule in Obertrum eröffnet wurde, beschreitet der ÖAMTC einen ungewöhnlichen Weg, um die hohe Zahl an Verkehrsunfällen bei Jugendlichen zu verringern. „Die Ausstellung soll dazu beitragen, vor allem bei jungen Fahranfängern das Bewusstsein zu schärfen. Wir halten es für wichtig, dass bereits früh über das richtige Verhalten im Straßenverkehr aufgeklärt wird“, so Verkehrslandesrat Stefan Schnöll.

Die Präsentation des ÖAMTC basiert auf realen Schicksalen von Gleichaltrigen, die die Jugendlichen zum Nachdenken anregen sollen. Im Mittelpunkt der Aktion stehen sieben lebensgroße Figuren. Jede Silhouette steht für einen jungen Menschen aus Österreich, der in den vergangenen Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist.

Reale Schicksale

Betroffen macht, dass all diese Fälle wirklich passiert sind. Die berührenden Texte auf den Figuren wurden zum Großteil von den Angehörigen selber verfasst.

Verkehrssicherheit den Jugendlichen näherbringen

„Wir möchten den jungen Menschen auf authentische Weise das Thema Verkehrssicherheit näherbringen, und zwar ohne erhobenen Zeigefinger“, so ÖAMTC-Direktor Erich Lobensommer.

Mit dieser Schau, die seit neun Jahren durch Salzburger Schulen tourt, erreichte der ÖAMTC mittlerweile rund 100.000 Salzburger Jugendliche. LK_190513_11 (ram/grs)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum