Kultureller Austausch mit der Ukraine

Literatur-Stipendien für zwei Autoren / Salzburg im Zentrum der Österreich-Tage in Drohobytsch

Salzburger Landeskorrespondenz, 14.05.2019
 

(LK)  Knapp 800 Kilometer Luftlinie trennen Drohobytsch in der Ukraine und Salzburg. Die Stadt südlich von Lemberg ist derzeit Austragungsort der 6. Österreich-Tage, die diesmal dem Bundesland Salzburg gewidmet sind. „Mit dieser Veranstaltung werden der kulturelle Austausch weiterhin gefördert und viele spannende und zukunftsweisende Begegnungen ermöglicht“, so Kulturreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn bei der Eröffnung.

Das Land Salzburg hat anlässlich dieser Österreich-Tage erstmals zwei Stipendien für Literatur vergeben. „Die Schriftstellerin Petra Nagenkögel und der Autor Christian Lorenz Müller haben die Möglichkeit, in die Lebenswelten der Ukraine einzutauchen und literarisch ihre Beobachtungen niederzuschreiben“, sagte Kulturreferent Schellhorn. Vice versa haben auch bereits einige ukrainische Schreibende hier in Salzburg eine Basis und ein neues Zuhause gefunden. „Die Präsenz ukrainischer Autoren und Autorinnen beim Festival ‚Europa der Muttersprachen‘ im Literaturhaus oder bei der ‚Stefan Zweig Poetik Vorlesung‘ in den vergangenen Jahren machen diese gelungene, gewachsene Vernetzung deutlich“, betonte der Landeshauptmann-Stellvertreter, der sich bei den Initiatoren der Österreich-Tage bedankte.

Kultur, Natur und historische Gemeinsamkeiten

Drohobytsch ist eine Woche lang Treffpunkt von Diplomaten, Wissenschaftern, Schriftstellern und Kulturschaffenden aus Österreich, der Ukraine sowie ost- und westeuropäischen Ländern. Die Veranstaltung hat sich in den vergangenen Jahren zu einem bedeutsamen und großformatigen internationalen Kulturforum entwickelt. In einer wissenschaftlichen Konferenz, literarischen Treffen, Lesungen und Buchvorstellungen, Kunst- und Fotoausstellungen, Konzerten sowie kulturwissenschaftlichen Diskussionen präsentiert sich Salzburg dabei in seinem charakteristischen Wechselspiel zwischen Kultur und Natur. Andererseits stellt sich auch Galizien als Ort der langjährigen gemeinsamen Geschichte und des mannigfaltigen Kulturerbes vor. LK_190514_22 (kg/grs)

Medienrückfragen: Johanna Jenner, Büro LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, Mobil: +43 664 8565718, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum