Verkehrsreferenten tagten in Salzburg

Schnöll: Enge Abstimmung bei Finanzierung und Planung wichtig

Salzburger Landeskorrespondenz, 17.05.2019
 

(LK)  Überregionale Mobilitätsfragen standen im Mittelpunkt der Konferenz der Landesverkehrsreferenten in Salzburg, bei der Landesrat Stefan Schnöll erstmals den Vorsitz führte. „Finanzierung, Ausbauvorhaben und Maßnahmen gegen den Durchzugsverkehr erfordern eine enge Abstimmung“, so Schnöll zu den Ergebnissen, und er informierte über ausgewählte Themen.

Gut im Zeitplan liegen die Arbeiten zum Echtzeitinformationssystem EVIS, das der Bund gemeinsam mit den Ländern aufsetzt. Es dient zur Verkehrsbeobachtung und -regelung. Noch dieses Jahr startet der Testlauf, mit dem Regelbetrieb soll ab 2020 begonnen werden.

Bund finanziert Lokalbahnausbau mit

Der Bund hat klargestellt, dass die „Nahverkehrsmilliarde“ für den überregionalen dekarbonisierten Nahverkehr wie elektrisch betriebene Bahnen vorgesehen ist. Im Moment laufen Verhandlungen mit dem Finanzministerium über die konkrete Summe. „Ich bin zuversichtlich, dass für die Salzburger Vorhaben wie den Ausbau der Lokalbahn die erforderlichen Gelder bereitgestellt werden“, sagte Schnöll.

Bahn wird bis Braunau elektrisch

Schnöll hat das Treffen auch genutzt, um grenzüberschreitende Verkehrsfragen direkt abzustimmen. Mit seinem oberösterreichischen Amtskollegen Günter Steinkellner erörterte Schnöll, dass die Mattigtalbahn bis Friedburg 2021 elektrifiziert wird, die Weiterführung bis Braunau ist bis 2025 geplant.

Anrainer vor Lkw-Verkehr schützen

Bei überbordendem Lkw-Durchzugsverkehr wie etwa an der B156 Lamprechtshausener Straße bei Lamprechtshausen oder im Lungau kann sich Schnöll vorstellen, Beschränkungen einzuführen, um die Anrainer zu entlasten. LK_190517_63 (sm/grs)

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