Wertschätzende Begleitung von Menschen

Schellhorn und Klambauer bei 25 Jahre Diakoniewerk Salzburg

Salzburger Landeskorrespondenz, 17.05.2019
 

(HP)  Das Diakoniewerk ist im Laufe der Jahre zu einem Sozialunternehmen mit mehr als 30 Dienstleistungen, 380 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus insgesamt 22 Nationen sowie über 500 Freiwilligen angewachsen. Gestern, Donnerstag, feierte es sein 25-jähriges Bestehen.

„Das Diakoniewerk Salzburg ist ein wichtiger und verlässlicher Partner des Landes. Das große Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ein Qualitätsmerkmal der Arbeit des Diakoniewerks. Damit sichern sie die Lebensqualität von Salzburgerinnen und Salzburgern, die unsere Unterstützung brauchen. 25 Jahre gute Zusammenarbeit sind ein schöner Anlass, um Danke zu sagen“, so Sozialreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn. Und Familien- und Integrationslandesrätin Andrea Klambauer ergänzt: „Bei dieser Feier wurde auch der Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diakoniewerks und deren ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in den verschiedenen sozialen Bereichen sichtbar. Es war berührend zu sehen, wie viele Menschen unterstützt werden, damit ihr Leben besser und glücklicher gelingt. Ich bedanke mich für die gute Zusammenarbeit und freue mich auf weitere gemeinsame Projekte.“

Start mit Bau des Diakonie-Zentrums in Aigen

Mit dem Bau des Zentrums in Aigen startete das Diakoniewerk in Salzburg in eine vielfältige Zukunft. Zusätzlich zum neuen Diakonissen-Krankenhaus wurde 1994 das Angebot um die Seniorenbetreuung erweitert. Im gleichen Jahr begannen die Ausbildung an der Schule für Sozialbetreuungsberufe sowie die Tagesbetreuung Aigen.

Schwerpunkt Pflege und Betreuung

„Die Pflege und Betreuung von Menschen im Alter sowie die Unterstützung ihrer Angehörigen sind unser größter Arbeitsschwerpunkt geworden. Alleine in der Hauskrankenpflege und Haushaltshilfe leisten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr als 60.000 Einsatzstunden und betreuen über 750 Menschen pro Jahr“, berichtet Michael König, Geschäftsführer des Diakoniewerks Salzburg.

Biografie und Selbstbestimmung als Basis

Zentrales Anliegen war von Beginn an eine wertschätzende und biografieorientierte Begleitung von Menschen. „Wir stehen für eine Betreuung auf Basis eines ganzheitlichen Menschenbildes, das auch die spirituelle Dimension erfasst. Es geht uns um die würdevolle Begleitung, um Inklusion, Selbstbestimmung und Mitsorge für Menschen in herausfordernden Lebenssituationen“, erklärt König.

Breites Spektrum an Angeboten

Von der kostenlosen Demenzberatung über die Wohnbetreuung von Menschen mit Behinderungen bis hin zu inklusiven Gastronomiebetrieben und Flüchtlingsbetreuung sowie Ausbildung zu Sozialbetreuungsberufen bietet das Diakoniewerk ein breites Spektrum an Angeboten.

Wertvolle, langjährige Kooperationen

Der Erfolg und das Wachstum des Diakoniewerks in Salzburg hängt auch mit vielen Kooperationspartnern zusammen. „Ohne unsere Partnerinnen und Partner, wie Land und Stadt Salzburg, Licht-ins-Dunkel, den Kulinarium-Sponsoren und verschiedenen Bauträgern, hätten wir viele Ideen nicht umsetzen können“, berichtet Michael König, der sich auch bei Spendern und den Partnern im Jubiläumsjahr, allen voran Stadtnachrichten und Samariterbund, bedankte. LK_190517_10 (ram/grs)

Medienrückfragen: Johanna Jenner, Büro LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, Mobil: +43 664 8565718, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at; und Melanie Reinhardt, Büro Landesrätin Andrea Klambauer, Tel.: +43 662 8042-4910, Mobil: +43 664 5405895, E-Mail: melanie.reinhardt@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum