1,8 Millionen Euro für neue Dialysestation

Hell, freundlich und mehr Platz / Modernste Technik

Salzburger Landeskorrespondenz, 17.05.2019
 

(HP)  Seit Beginn des Jahres sind die neuen Räume der Dialysestation des Uniklinikums Salzburg in Betrieb. Zur Freude der Patienten und Mitarbeiter, denn sie bieten viel mehr Platz und Licht. Der Umbau der ehemaligen Räumlichkeiten der Intensivstation hat 1,8 Millionen Euro gekostet. Für Spitals- und Gesundheitsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl „gut investiertes Geld im Sinne einer noch besseren Gesundheitsversorgung“.

Dreimal in der Woche rund vier Stunden lang kommen die durchschnittlich 55 Dialysepatienten zur lebenserhaltenden Behandlung in die Station. „Sie verbringen hier sehr viele Stunden, deshalb war es mir ein besonderes Anliegen, die Rahmenbedingungen zu verbessern und ein optimales und patientenfreundliches Umfeld für eine gute medizinische Versorgung zu schaffen. Dafür haben wir auch gerne die notwendigen Gelder zur Verfügung gestellt“, so Stöckl.

Lösung musste gefunden werden

Der bisherige Standort der Dialysestation im historischen Gebäude der Medizin I hat den modernen Anforderungen in vielfacher Hinsicht nicht mehr entsprochen. „Besonders die räumliche Enge und die bautechnischen Probleme in der Altsubstanz belasteten Patienten und Personal. Eine Lösung musste gefunden werden“, so SALK-Geschäftsführer Paul Sungler.

Mehr Plätze und Dialysebereitschaft

Die neue Station am Ort der früheren Intensivstation bietet nun neben modernster Technik und neuen Dialysemaschinen deutlich mehr Platz. Parallel zum Umzug wurden auch Neustrukturierungen umgesetzt. Weil zunehmend Akut- und Schwerkranke hier betreut werden, wurde die Zahl der Dialyseplätze von bisher 13 um drei zusätzliche Plätze erhöht. Damit ist zu jedem Zeitpunkt eine optimale ärztliche und pflegerische Betreuung sichergestellt. Für Notfälle besteht rund um die Uhr eine Dialysebereitschaft.

Nephrologisches Referenzzentrum

„Pro Jahr werden bei uns auf der Dialysestation rund 10.000 Behandlungen in Form der Hämodialyse, der Blutwäsche, durchgeführt. Dies umfasst sowohl Akutbehandlungen als auch chronische Patienten und weitere spezialisierte Behandlungsverfahren“, so Leiter Hermann Salmhofer. Außerdem ist die Dialysestation Teil des Nephrologischen Referenzzentrums für das Bundesland Salzburg und angrenzende Regionen. Diese zentrale Einrichtung für Nierenkranke ist Anlaufstelle für jede Art von Problemen rund um die Nieren. LK_190517_41 (sab/grs)

Medienrückfragen: Harald Haidenberger, Büro LH-Stv. Christian Stöckl, Tel.: +43 662 8042-3311, Mobil: +43 664 8921060, E-Mail: harald.haidenberger@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum