Die EU und den Standort Salzburg stärken

Keine Alternative zur Europäischen Union / Industrietag bei MAN in Eugendorf

Salzburger Landeskorrespondenz, 22.05.2019
 

(HP)  Die bevorstehende EU-Wahl bestimmte auch den Industrietag, der gestern bei der MAN Truck & Bus Vertrieb Österreich GesmbH in Eugendorf abgehalten wurde. Dabei würdigte Landeshauptmann Wilfried Haslauer die starke Rolle der Industrie für den Standort Salzburg und er trat für ein stärkeres Bekenntnis zur Europäischen Union ein: „Gleichgültigkeit gegenüber Europa macht nur den Weg frei für Zentralisten oder Kräfte, welche die EU von innen zerstören wollen.“

Die EU ist der wichtigste Wirtschaftspartner Österreichs: Seit 1995 haben die Exporte dorthin um 300 Prozent zugelegt. Das reale BIP pro Kopf wäre ohne Mitgliedschaft um 7.000 Euro niedriger, ebenso müsste Österreich auf 500.000 Arbeitsplätze verzichten. Sähe sich die heimische Wirtschaft wieder Grenzkontrollen ausgesetzt wie derzeit in Wals-Siezenheim, würde dies zusätzliche Kosten von 2,5 Milliarden Euro bedeuten und europaweit 470 Milliarden Euro, verdeutlichte Peter Unterkofler, der Präsident der Industriellenvereinigung (IV). Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung zeige, dass Österreich von der EU-Mitgliedschaft überproportional profitiert habe, und hier besonders die westlichen Bundesländer Vorarlberg und Salzburg.

Top-Region noch besser machen

Salzburg sei eine Top-Region in Europa. Um diese Position zu halten beziehungsweise um noch besser zu werden, seien neue Anstrengungen nötig, waren sich Landeshauptmann Wilfried Haslauer, IV-Präsident Peter Unterkofler und Wirtschaftskammer-Präsident Manfred Rosenstatter einig. Man bemühe sich intensiv, etwa die IT-Ausbildung voranzutreiben und mehr Fachhochschul-Studienplätze zu bekommen. Insgesamt profitiere der Standort von einem starken Netzwerk aus Wirtschaftskammer, IV, Land Salzburg und Institutionen wie dem Innovationsservice ITG gemeinsam mit FH und Universität. LK_190522_21  (kg/sm)

Medienrückfragen: Christian Pucher, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 662 8042-2325, Mobil: +43 664 88719098, E-Mail: christian.pucher@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum