Salzburger Flughafen ist wieder startklar

Generalsanierung der Piste abgeschlossen / Zeitplan eingehalten

Salzburger Landeskorrespondenz, 29.05.2019
 

(HP) Der Salzburger Flughafen ist wieder startklar. Nach fünfwöchiger Sperre landete gestern das erste Flugzeug auf der neuen generalsanierten Piste. „Die Arbeit ist vollbracht und unser Flughafen kann wieder Gäste aus der ganzen Welt nach Salzburg bringen – das freut nicht nur die Eigentümer, sondern alle Menschen, die im Bundesland und in der angrenzenden bayerischen Region leben,“ betonte Aufsichtsratsvorsitzender und Landeshauptmann Stellvertreter Christian Stöckl bei der Eröffnung.  

Stöckl hob hervor, wie wichtig der Flughafen für Salzburg und die gesamte Region sei und bezeichnete die Generalsanierung der Piste als „Bau-Vorzeigeprojekt“. Dies unterstrichen auch die für die Sanierungsarbeiten Hauptverantwortlichen, darunter der Geschäftsführer der Arge Strabag/Porr Helmut Atzlinger: „Das Wetter meinte es nicht immer gut mit uns, aber wir haben es geschafft, diese ganz besondere Baustelle ‚just in time‘ fertigzustellen. Mehr als 117.000 Tonnen Asphalt haben wir im Rekordtempo auf der alten Betonpiste in vier Schichten darübergelegt. Es war ein nahezu unmenschlicher Einsatz aller Beteiligten und vorbildliches Teamwork."

Instandhaltungsarbeiten

Neben der Großbaustelle wurde die fünfwöchige „Pause“ für zahlreiche Instandhaltungsarbeiten am und um das Flughafenterminal genutzt. So wurden etwa die Lüftungs- und Kälteanlagen sowie die Rauch- und Wärmeabzugsanlagen erneuert sowie diverse Brandschutzmaßnahmen durchgeführt. Auch in den einzelnen Shops gab es Umbauarbeiten. Weiters wurde die Oberflächen-Entwässerung am Parkplatz P1 erneuert, die Ringstraße im Bereich der O-Bushaltestellen neben dem Parkhaus saniert, die Abstellfläche auf der Vorfeldseite beim Ölhof erneuert und einzelne Betonfelder am Hauptvorfeld ausgetauscht.  

Daten und Fakten

  • Verwendung der alten Betonschicht als Unterbau ersparte rund 4.000 Lastwagen- Fahrten mit Abbruchmaterial
  • Beinahe 120.000 Tonnen Asphalt wurden für vier Asphaltschichten verbaut; entspricht zirka 70 Fußballfeldern mit einer Asphaltschicht von 10 cm
  • Bis zu zehn Asphaltfertiger und 30 Asphaltwalzen waren parallel im Einsatz
  • Die „geplante“ maximale Tagesleistung beim Einbau des Asphalts von 8.000 Tonnen wurde mit einer Spitzenleistung von 10.098 Tonnen mehr als getoppt
  • Mehr als 100 LKW waren für die Mischgutlieferungen im Dauereinsatz
  • In den Spitzenzeiten fuhr alle drei Minuten ein LKW auf die Baustelle
  • Ca. 250 Bauarbeiter aus Österreich und Deutschland
  • 140 km Hochspannungskabel, 45 km Niederspannungskabel und 16 km Elektroverrohrung wurden verlegt
  • Verbauung von 1.000 Unter- und Oberflurfeuer modernster LED Technologie 

LK_190529_40 (sab/mel)

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