Alte Musik und neue Töne in Radstadt

33. Paul Hofhaimer Tage / Garant für kulturelle Vielfalt und Qualität

Salzburger Landeskorrespondenz, 30.05.2019
 

(LK)  Die Paul Hofhaimer Tage, das Festival für Alte Musik und neue Töne, bringen alljährlich international gefragte Musikerinnen und Musiker sowie Neuentdeckungen und junge Talente nach Radstadt. Für Kulturreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn ist das Festival „seit vielen Jahren ein Garant für Qualität, genauso wie für ein spannendes, immer wieder überraschendes Programm. Es bereichert das Publikum wie auch unser Kulturland.“

Zum 33. Mal finden heuer noch bis zum 2. Juni die Hofhaimer statt, die sich mittlerweile weit über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht haben, Eröffnungsredner war heute Hubert von Goisern.

Kulturelle Vielfalt und Qualität

„Für die vielen Hör-Erlebnisse und bereichernde Begegnungen möchte ich mich beim Kulturverein ,Das Zentrum Radstadt‘, insbesondere bei der Festivalleiterin Elisabeth Schneider und ihrem Team, herzlich bedanken“, so Kulturreferent Schellhorn, der diese Verdienste als Garant für die kulturelle Vielfalt und Qualität bezeichnet sowie als wichtigen Partner in der Region hervorhebt.

 „Geheimtipp“ für Musikliebhaber

Das Festival wird auch diesmal wieder seinem Ruf gerecht, ein „Geheimtipp“ für Musikliebhaber zu sein: Zu den Höhepunkten zählen Kammermusik vom Feinsten mit dem Minetti Quartett aus Wien und dem jungen Geschwister-Trio Moser. Kammerschauspielerin Julia Gschnitzer tritt gemeinsam mit der Pianistin Biliana Tzinlikova auf, Crossover bieten die Donauwellenreiter und der Gitarrist Helmut Jasbar sowie der Auftritt von Willi Resetarits mit seinem Stubnblues.

Uraufführung „vom Wind.bewegt“

Der Komponist und Musiker Hannes Raffaseder realisierte im Auftrag der Hofhaimer Tage mit der Autorin Andrea Winkler und dem Kollektiv „a_bcd“ das Klangtheater „vom Wind.bewegt“. Inspiration für das Werk war die Windradinstallation am Margarete Schütte-Lihotzky-Platz der Künstlerin Anna Rubin. „Hier werden wir im besten Sinne Hofhaimer gerecht: Er konnte für den Kaiser komponieren – und der unmittelbare Auftrag samt Aufführung machte aus ihm den bedeutenden Musiker und Komponisten seiner Zeit“, so Elisabeth Schneider. LK_190530_20 (kg/mel)

Medienrückfragen: Johanna Jenner, Büro LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, Mobil: +43 664 8565718, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum