Sterbebegleitung von Kindern als besondere Herausforderung

Zweiter österreichweiter pädiatrischer Hospiz- und Palliativkongress in Salzburg

Salzburger Landeskorrespondenz, 13.06.2019
 

(LK)  Mit der Diagnose einer schweren Krankheit ist nichts mehr, wie es einmal war – nicht für den Erkrankten selber, auch nicht für seine Angehörigen und das persönliche Umfeld. Gerade, wenn es Kinder und junge Menschen betrifft, stellt es für alle Beteiligten eine absolute Ausnahmesituation und Herausforderung dar. Genau da setzt die Palliativ- und Hospizbetreuung an. 

„Umso wichtiger ist es, dass es Expertinnen und Experten aus vielen Professionen gibt, die miteinander und vernetzt die Betroffenen pflegen und begleiten sowie den Bedürfnissen der Familien gerecht werden“, betonte Gesundheits- und Spitalsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl bei der Eröffnung des zweiten Pädiatrischen Hospiz- und Palliativkongresses im Bildungshaus St. Virgil.

Gutes Angebot in Salzburg

„Das große Engagement der Caritas mit ihren Einrichtungen, das Raphael-Hospiz der Barmherzigen Brüder, das Tageshospiz der Hospizbewegung, die mobilen Palliativteams oder die Angebote in unseren Spitälern sorgen auf dem letzten Weg für Pflege, Betreuung und Zuwendung“, unterstreicht Stöckl, der es als wichtige Aufgabe des Landes sieht, die finanzielle Unterstützung für die Hospiz- und Palliativarbeit sowohl für Erwachsene als auch für Kinder bereitzustellen.

Palliative Care und viel ehrenamtliches Engagement

Auch bei der Ausbildung des entsprechenden Pflegepersonals sei Salzburg mit der Salzburger Akademie für Palliative Care sehr gut aufgestellt, so Stöckl, der auch das große ehrenamtliche Engagement vieler Salzburgerinnen und Salzburger hervorstrich und sich dafür bedankte. LK_190613_10 (ram/grs/mel)

Medienrückfragen: Harald Haidenberger, Büro LH-Stv. Christian Stöckl, Tel.: +43 662 8042-3311, Mobil: +43 664 8921060, E-Mail: harald.haidenberger@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum