20 Jahre Schulsozialarbeit in Salzburg

Land strebt weiteren Ausbau an / Verein Neustart lud zu „Wende zum Guten“ ein

Salzburger Landeskorrespondenz, 18.06.2019
 

(LK)  Der Verein Neustart ist in Salzburg seit 25 Jahren aktiv und bekannt für Resozialisierungshilfe für Straffällige sowie Unterstützung von Opfern und Prävention. Das Ziel ist, Täterinnen und Täter mit sozialarbeiterischer Unterstützung wieder in die Gesellschaft zu integrieren und Opfer durch konkrete Hilfe wie Prozessbegleitung und Schadenswiedergutmachung zu unterstützen. In Salzburg ist Neustart zusätzlich seit 20 Jahren in der Schulsozialarbeit aktiv.

„Im Jahr 1999 startete der Verein als erster Anbieter in Salzburg mit der Schulsozialarbeit als Pilotprojekt. Heute, 20 Jahre später, sind 27 Sozialarbeiter verschiedener Organisationen an den Salzburger Pflichtschulen im Einsatz. Das Bildungsressort hat die Gelder für diese erfolgreiche Präventionsarbeit in den vergangenen Jahren verneunfacht. Ein weiterer Ausbau ist geplant. „Jeder Euro, der hier investiert wird, erspart uns hohe Folgekosten bei gescheiterten Bildungskarrieren“, ist Landesrätin Maria Hutter überzeugt.

Beratungen und Workshops

Knapp 6.000 Mal haben die Sozialarbeiter an Salzburger Pflichtschulen im vergangenen Unterrichtsjahr junge Menschen beraten und ihnen mit fast 1.000 Workshops weitergeholfen. „Die Schulsozialarbeit ist ein gutes Mittel, um einerseits Schulabbrüche zu minimieren und andererseits soziale Unterschiede bestmöglich auszugleichen. Kindern und Jugendlichen, deren Umfeld vielleicht nicht optimal ist, wird dadurch eine adäquate Schulbildung und eine selbstbestimmte Zukunft ermöglicht“, so die Bildungslandesrätin, die gestern an einer vom Verein Neustart organisierten Veranstaltung mit dem österreichischen Theologen und Philosophen Clemens Sedmak unter dem Motto „Die Wende zum Guten“ teilnahm. LK_190618_40 (sab/grs)

Medienrückfragen: Christian Blaschke, Büro Landesrätin Maria Hutter, Tel.: +43 662 8042-4921, Mobil: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum