Neue Kinder- und Jugendpsychiatrie

Wo Kinderseelen heilen / 11,2 Millionen Euro für Neubau mit erweitertem Platzangebot

Salzburger Landeskorrespondenz, 25.06.2019
 

(HP)  In einer Bauzeit von nur 20 Monaten wurde das neue Haus für die Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in der Christian-Doppler-Klinik in Salzburg errichtet. Der Neubau bietet nicht nur viel Platz und Licht, sondern auch zahlreiche Gemeinschaftsplätze und Therapiegärten. Für Gesundheits- und Spitalsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl ist der Neubau ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Neubau- und Sanierungsoffensive in den Salzburger Spitälern, in die in den kommenden Jahren mehr als 200 Millionen Euro fließen werden.

Sozialreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn betont: „Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Klinik, Kinder- und Jugendhilfe und Sozialorganisationen entsteht ein stabiles Netzwerk, das junge Menschen mit psychischen Erkrankungen gezielt unterstützt und versorgt.“ Was Schellhorn als Klimareferent des Landes zusätzlich freut: Die Kinder- und Jugendpsychiatrie wurde mit einer Photovoltaikanlage, atmungsaktiven Lehmwänden und Dachbegrünung ausgestattet.

Kennenlernen für alle am 28. Juni

Am kommenden Freitag, 28. Juni, können die Salzburgerinnen und Salzburger von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr den Neubau beim Tag der offenen Tür besichtigen.

Mehr Kapazität und Therapie mit Wohlfühlcharakter

Die Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie versorgt ein Einzugsgebiet von rund 800.000 Einwohnern. Die Kapazität der Klinik erhöht sich um ein Drittel auf insgesamt 30 Betten. Zudem gibt es jetzt erstmals auch zehn tagesklinische Betten. Wesentlich in der Therapie ist auch das Umfeld. So ist der stationäre Bereich mit Möbeln, viel Holz und einem Farb-Licht-Konzept gestaltet. So kann sich ein Wohlfühlcharakter einstellen, der vor allem bei längeren Aufenthalten den Heilungsprozess unterstützt.

Zeit- und Kostenplan eingehalten

Großes Lob gab es bei der Eröffnung für das SALK-Projektteam unter der Leitung von Christoph Riezinger. „Die geplante Bauzeit konnte um mehr als ein halbes Jahr unterschritten werden. Und auch das veranschlagte Budget wurde nicht überschritten“, so SALK-Geschäftsführer Paul Sungler.

Daten und Fakten

  • 11,2 Millionen Euro Investitionskosten

  • 2.100 Quadratmeter Nutzungsfläche

  • Start mit 20 Betten, 30 Betten ab Herbst 2019

  • jährlich 580 stationäre Aufnahmen und rund 1.500 ambulante Patienten

  • Architekten: ARGE Kaufmann und Partner ZT GmbH und Kleboth Lindinger Dollnig ZT GmbH

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Redaktion: Landes-Medienzentrum