Naturschutz kennt keine Ländergrenzen

Hutter bei Länderkonferenz in Graz / Europaweites Maßnahmenpaket notwendig

Salzburger Landeskorrespondenz, 28.06.2019
 

(LK)  Der Schutz und Erhalt der Artenvielfalt stand im Mittelpunkt der heutigen Konferenz der Naturschutzreferenten der Bundesländer in Graz. Landesrätin Maria Hutter betonte dabei, dass es wichtig ist, über die Landesgrenzen zu schauen. „Wir müssen dafür kämpfen, dass der Naturschutz auch in der Europäischen Union einen höheren Stellenwert erhält. Die anstehenden Verhandlungen zur neuen europäischen Agrarförderung, die ab 2021 in Kraft tritt, bieten die Chance, nachhaltige Maßnahmen für den Artenschutz zu erreichen. Hier ist es wichtig, dass die Bundesländer abgestimmt und mit einer einheitlichen Position an den Bund herantreten“, so Hutter.

Das Land Salzburg kann sich vor den großen weltweiten Entwicklungen wie der Klimaerwärmung und dem Artensterben nicht abschotten. So hat beispielsweise der Stickstoffeintrag aus anderen Ländern über die Luft nachweislich einen großen Anteil an der Veränderung der Lebensräume und damit am Artensterben. Auch die Klimaerwärmung trägt dazu bei, dass sich unsere Lebensräume in rasantem Tempo verändern. „Hier brauchen wir einen Schulterschluss der Bundesländer mit dem Bund, um auf europäischer Ebene wirksame Maßnahmen treffen zu können“, so Hutter. LK_190628_65 (rb)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum