250.000 Euro für Aufräumarbeiten in Uttendorf

Katastrophenfonds stellt sofort Geld für die dringendsten Maßnahmen zur Verfügung / Ausbau der Wildbachverbauung fixiert

Salzburger Landeskorrespondenz, 02.07.2019
 

(LK)  Der Katastrophenfonds des Landes hat in seiner heutigen Sitzung 250.000 Euro für rasche Hilfe nach den Unwettern in Uttendorf zur Verfügung gestellt. „Die Bilder, die uns aus dem Oberpinzgau erreicht haben, zeigen sehr deutlich das Ausmaß der Zerstörung. Jetzt gilt es rasch zu helfen und deshalb wird das Geld sofort zur Verfügung gestellt“, so Landesrat Josef Schwaiger. Erste Anlaufstelle für die Anträge ist die Gemeinde.

 

 

„Den von der Mure betroffenen Menschen in Uttendorf muss so bald es geht eine Rückkehr zur Normalität ermöglich werden. Zudem gilt es, neben den Schäden im Wohngebiet auch die Wildbachsperren zu räumen, um sie für mögliche kommende Niederschläge wieder voll funktionstauglich zu machen“, so Landesrat Schwaiger, und weiter: „Am allerwichtigsten ist es jedoch, dass es keine Verletzten gibt. Und ich möchte mich herzlich bei den Einsatzkräften und Freiwilligen für ihren unermüdlichen Einsatz bedanken. Es ist schön zu sehen, wie hier alle gemeinsam helfen.“ Derzeit sind im betroffenen Gemeindegebiet 55 schwere Geräte im Einsatz, davon 20 Bagger.

Zweite Wildbachsperre für Manlitzbach

Heute haben Gebhard Neumayr, Gebietsbauleiter der Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) Pinzgau, Bürgermeister Hannes Lerchbaumer und Landesrat Josef Schwaiger bereits abgestimmt, dass die letzten 400 Meter des Manlitzbaches dauerhaft verbaut und gesichert werden. Darüber hinaus werden alle Vorbereitungen getroffen, um eine zweite Wildbachsperre im Mittellauf, rund 100 Meter oberhalb der bestehenden, zu errichten. Mit dem Bau wird nach Möglichkeit schon im Herbst dieses Jahres begonnen.  BT_190702_24 (rb/kg)

Medienrückfragen: Martin Wautischer, Büro Landesrat Josef Schwaiger, Tel.: +43 662 8042-2700, Mobil: +43 664 3122368, E-Mail: martin.wautischer@salzburg.gv.at

 Redaktion: Landes-Medienzentrum