Das BORG Oberndorf wird eigenständig

Die schriftliche Zustimmung des Bundes zur Loslösung von BORG Nonntal ist da / 170 Schüler und 40 Lehrkräfte freuen sich

Salzburger Landeskorrespondenz, 24.07.2019
 

(LK)  Ein langgehegter Wunsch wird nun erfüllt: Das BORG Oberndorf wird eigenständig. Das Bundesoberstufen-Realgymnasium in der Flachgauer Stadtgemeinde war bisher eine Außenstelle des BORG Nonntal.

Konkret heißt das vor allem: Die Schule bekommt eine eigenständige Schulleitung die nun auch vor Ort angesiedelt ist. Bisher wurden diese Funktionen vom Standort BORG Nonntal in der Stadt Salzburg aus mitbetreut. Damit konnte nun sicher gestellt werden, dass Schülern, Eltern und Lehrern ihre wichtigsten Ansprechpersonen nun auch im Gebäude und unmittelbar vor Ort zur Verfügung stehen.

Schriftliche Zustimmung des Bundes erhalten

„Ich habe mich gemeinsam mit Bildungslandesrätin Maria Hutter und Bildungsdirektor Rudolf Mair intensiv beim Bund für eine Verselbstständigung des BORG eingesetzt. Nun haben wir die schriftliche Zustimmung des Ministeriums erhalten“, informierte Landeshauptmann Wilfried Haslauer heute.

Wichtiger Schritt für den Schulstandort

„Mit der Eigenständigkeit des Oberstufen Realgymnasiums in Oberndorf wurde nun auch der letzte wichtige Schritt an diesem Schulstandort gemacht. Alle, die dort unterrichten oder unterrichtet werden, können damit im Herbst optimal in das neue Schuljahr starten“, blickt Landesrätin Hutter zufrieden voraus. Und Bildungsdirektor Mair ist erfreut, „dass nach intensiven und vielen konstruktiven Gesprächen eine Verselbstständigung der Schule mit acht Klassen nun ermöglicht wurde“.

Steigende Schülerzahl in Oberndorf

Mit dem Schuljahr 2011/2012 startete die erste Klasse des BORG Oberndorf als Expositur des BORG Nonntals. Zunächst war es in der Hauptschule, danach im Schulhaus und später in einem Behelfsbau untergebracht. Seit dem abgelaufenen Schuljahr stand zumindest ein eigenes Gebäude zur Verfügung. Derzeit werden zirka 170 Schülerinnen und Schüler in acht Klassen und knapp 40 Lehrkräften unterrichtet. Die Lösung als Außenstelle war mit steigender Schülerzahl nicht mehr praktikabel. LK_190718_50 (grs/mel)

Medienrückfragen: Christian Pucher, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 662 8042-2325, Mobil: +43 664 88719098, E-Mail: christian.pucher@salzburg.gv.at  und Christian Blaschke, Büro Landesrätin Maria Hutter, Tel.: +43 662 8042-4921, Mobil: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum