Startschuss für Hochwasserschutz an der Taurach in Radstadt

1,83 Millionen Euro werden investiert / Schutz für 60 Häuser im Ortsteil Kaspardörfl

Salzburger Landeskorrespondenz, 29.08.2019
 

(LK)  Die massiven Regenfälle in diesem Sommer haben es wieder gezeigt: Hochwasserschutz wirkt – und verhindert weitaus größere Schäden. Kürzlich fiel der Startschuss für den Hochwasserschutz an der Taurach im Radstädter Ortsteil Kaspardörfl. „Rußbach und auch Mittersill haben gezeigt, dass sich Investitionen in Schutzmaßnahmen lohnen, denn die Schadenssummen wären sonst weitaus höher, ganz abgesehen von den menschlichen Tragödien“, sagt Landesrat Josef Schwaiger.

„In Radstadt schützen wir mit den Maßnahmen 60 Häuser sowie Straßen und Infrastruktureinrichtungen vor einem 100-jährlichen Hochwasser“, informiert Landesrat Schwaiger. Die Kosten dafür: 1,83 Millionen Euro. Der Zeitplan ist eng, aber machbar. „Nächstes Jahr soll alles fertig sein, jeder Cent ist hier gut investiert“, so Schwaiger.

Dämme und Mauern auf drei Kilometern

Entlang der Taurach werden auf rund drei Flusskilometern Dämme und Mauern errichtet, eine Sohlstufe wird zu einer flachen Rampe umgebaut. Auf etwa 500 Metern wird der Fluss verbreitert, auf ökologische Verbesserungen wird ebenso geachtet. „Den Bächen und Flüssen mehr Platz zu geben, wirkt“, ist Schwaiger überzeugt.

Bund, Land und Genossenschaft teilen sich Kosten

Die Kosten übernimmt zur Hälfte der Bund. Die zweite Hälfte teilen sich das Land Salzburg (35 Prozent) und die Windbach-Taurachgenossenschaft (15 Prozent), deren Anteil die Stadtgemeinde Radstadt wiederum zur Hälfte übernimmt. LK_190829_51 (grs/mel)

Medienrückfragen: Martin Wautischer, Büro Landesrat Josef Schwaiger, Tel.: +43 662 8042-2700, Mobil: +43 664 3122368, E-Mail: martin.wautischer@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum